Aktuelle Beiträge

01 | 112014

Der Sternhimmel im Monat November 2014

Sternkarte

Der Lauf des Mondes

In den ersten drei Tagen des Monats wandert der zunehmende Mond durch die Sternbilder Wassermann und Fische und steht am 4. November nur 20 Bogenminuten nördlich von Uranus. Zwei Tage später ist dann auch die Vollmondphase im Sternbild Widder erreicht.
Nach der Vollmondnacht können wir an den Folgetagen den nun wieder abnehmenden Mond im Sternbild Stier aufspüren. Am 8. des Monats befindet er sich zwischen den beiden offenen Sternhaufen Hyaden und Plejaden im so genannten “Goldenen Tor der Ekliptik” und nur 37 Bogenminuten nördlich von Aldebaran, dem Hauptstern des Sternbildes Stier. Danach wird unser Erdtrabant mehr und mehr ein Objekt für die zweite Nachthälfte und wandert weiter in östlicher Richtung durch die Sternbilder Zwillinge und Krebs. Am 14. November steht der abnehmende Halbmond (letztes Viertel) nahe Jupiter am Morgenhimmel. Nur eine Morgen später befindet er sich nahe Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Nachdem der Mond auch das Sternbild Jungfrau hinter sich gelassen hat, können wir den Erdtrabanten am Morgen des 21. Novembers zum letzten Mal als schmale Sichel im Sternbild Waage in der Morgendämmerung aufspüren. Am 22. November ist dann schließlich die Neumondphase erreicht. weiterlesen

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20 | 102014

Nordamerika-, Kokon- und Orionnebel auf dem Herzberger Teleskoptreffen

Obwohl das 15. Herzberger Teleskoptreffen vom Wetter her nicht gerade optimal Beobachtungsbedingungen bot, konnte ich zumindest in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit der AstroTrac fotografieren. Als Optik verwendete ich alte M42 Objektive von 135 und 200 mm Brennweite. Das alte Zeiss Sonnar 135/4 (Baujahr 1963/64) setzte ich schon in Namibia für Weitfeldaufnahmen ein. Das im Sommer recht günstig auf ebay erworbene 200 mm f/4 Pentacon-Objektiv, hatte auf dem HTT sein “first light”. In jener Nacht ging leider auch mein jahrelang genutzter programmierbarer Fernauslöser kaputt. Nicht auszudenken, wenn das in Namibia passiert wäre. Glücklicherweise hatte ich aber diesmal einen Ersatzauslöser im Beobachterkoffer. weiterlesen

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10 | 102014

Das war das 15. Herzberger Teleskoptreffen

Das diesjährige Herzberger Teleskoptreffen (HTT) wurde vom 25. bis 28. September 2014 ausgetragen und wurde zum größten Teil Opfer des schlechten Wetters. Nur die Nacht von Samstag auf Sonntag konnte, trotz sehr hoher Luftfeuchtigkeit und dadurch massiven Taubefalls der Instrumente, astronomisch genutzt werden. Am Samstag und Sonntag konnte dann auch die Sonne intensiv beobachtet werden. Für mich persönlich stellte das diesjährige HTT eine kleine Premiere dar: Es war das 10. Treffen, das ich besuchen konnte.

Fernrohre

abgedeckte Fernrohre am Donnerstagnachmittag

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30 | 092014

Der Sternhimmel im Monat Oktober 2014

Sternkarte

Der Lauf des Mondes

Am 1. Oktober können wir den zunehmenden Halbmond (erstes Viertel) im Sternbild Schütze beobachten. Anschließen wandert der Mond an den Folgeabenden weiter ostwärts durch die Sternbilder Steinbock, Wassermann und Fische und somit durch Himmelsabschnitte, die nur schwache Sterne enthalten. Am 8. des Monats ist dann schließlich die Vollmondphase erreicht. Im Pazifikraum sowie in Asien, Australien und Amerika ist zu diesem Zeitpunkt eine totale Mondfinsternis sichtbar. Bei uns befindet sich der Mond zu Beginn der Verfinsterung schon unter dem Horizont. weiterlesen

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02 | 092014

Die letzte Nacht auf Tivoli

In unserer letzten Nacht auf Tivoli – vor unserer Abreise zurück nach Deutschland am nächsten Morgen – wollten wir es mal etwas ruhiger angehen lassen. Schließlich hatten wir schon zwei Nächte zuvor unsere Liste mit den “100 besten Südhimmelobjekten” abgearbeitet. Während unseres Aufenthalts beobachteten wir mehr als 145 Deep-Sky-Objekte visuell mit dem 12,5 und 25 Zoll Dobson. Auch diesmal stand uns wieder das große 25 x 150 mm Fujinon Astro-Fernglas zur Verfügung. Ich hatte mir auch vorgenommen, nur Stimmungsfotos zu schießen, genau wie in der 1. Nacht auf Tivoli. Und um die letzten Stunden unter dem südlichen Sternenhimmels Namibias richtig genießen zu können, hatten wir auch zwei Liegestühle inklusive warmer Decken zu unserem Beobachtungsplatz gebracht.

Fernglasbeobachtung

Uwe bei der Beobachtung der südlichen Milchstraße mit dem 25 x 150 Fujinon

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