Vor genau einer Woche, am Samstag dem 28. Januar 2012, fand nun schon zum 30. Mal die “Lange Nacht der Museen” in Berlin statt. Für 15 € konnte man von 18 bis 2 Uhr zahlreiche Museen und Ausstellungen besuchen und durch ganz Berlin mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. So verabredete ich mich mit Jessica, einer Freundin und Kollegin, am späten Nachmittag in Berlin. Unsere erste Tour führte uns in Richtung Steglitz zur Wilhelm-Foerster-Sternwarte am Insulaner.
14,3 Zoll Bamberg-Refraktor der Wilhelm-Foerster-Sternwarte
In den letzten Wochen sind so einige neue Zubehörteile für meine DSLR-Kamera hinzugekommen. Neben der größten Investition, dem neuen Walimex Pro 8 mm 1:3,5 Fisheye-Objektiv für knapp 280 €, kam vor zwei Wochen endlich auch mein Weichzeichnerfilter vom Typ Cokin P830 bei mir zu Hause an. Und so war ich schon sehr gespannt darauf, das neue Equipment auszuprobieren, möglichst bei klarem Wetter unter dem Sternenhimmel. Die Gelegenheit ergab sich schließlich am Abend des 26. Januar 2012 – also vor genau einer Woche – als es bei nahezu perfektem und relativ kaltem Wetter raus nach Treppendorf ging. weiterlesen
Was ist eigentlich zur Zeit am Himmel los? Menschen, die zu Heiligabend gegen 17:25 Uhr noch nicht Bescherung hatten und sich unter einem klaren Himmel im Freien aufgehalten haben, konnten ein seltenes Himmelsschauspiel erleben: Sichtbar war ein helles Objekt, welches von Westen kommend sich mehrere Sekunden lang in Richtung Osten bewegte und einen langen, deutlich sichtbaren Schweif hinter sich her zog. Das Objekt zerfiel anschließend in zahlreiche Bruchstücke und verschwand dann unter dem östlichen Horizont.
Offensichtlich handelte es sich dabei um Weltraumschrott, das zur Erde zurückgekehrt und in den oberen Schichten der Erdatmosphäre verglüht ist – ein so genannter Reentry.
Nach den Pleiten, Pech und Pannen mit der Sonnenfinsternis am 4. Januar und mit der Mondfinsternis am 15. Juni diesen Jahres konnte ich am Samstagabend zumindest den teilverfinsterten Mond durch einige Wolkenlücken beobachten. Um die Finsternis optimal zu verfolgen, fuhr ich gegen 15:30 Uhr raus zu einem höher liegenden Standort im Lübbener Stadtteil Treppendorf. Der Mond sollte an diesem Abend gegen 15:51 Uhr noch total verfinstert aufgehen. Allerdings sah ich den Mond erst gut 25 Minuten später durch ein kleines Wolkenloch. Da stand er aber schon knapp 3 Grad über dem Horizont und war gut 1/4 aus dem Kernschatten herausgetreten. weiterlesen
Kaum zu glauben, dass ich nicht einmal in diesem Jahr an meinen angestammten Platz in Radensdorf beobachtet habe. Mitunter fehlte mir einfach die Zeit, meinem Hobby nachzugehen. Oft lag es aber auch schlicht und ergreifend am Wetter. Also nutzte ich das gute Wetter am letzten Tag im September und fuhr mit meinem 8 Zoll Dobson raus zum Beobachten. Leider sollte es – eigentlich typisch für den Herbst – eine sehr feuchte Nacht werden. Schon auf der Fahrt zum Beobachtungsort zeigte sich leichter Bodennebel. weiterlesen