Tag-Archiv für » Deep Sky «
14 | 102011
Komet Garradd und post HTT Spechteleien
Geschrieben von Andreas um 20:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Kaum zu glauben, dass ich nicht einmal in diesem Jahr an meinen angestammten Platz in Radensdorf beobachtet habe. Mitunter fehlte mir einfach die Zeit, meinem Hobby nachzugehen. Oft lag es aber auch schlicht und ergreifend am Wetter. Also nutzte ich das gute Wetter am letzten Tag im September und fuhr mit meinem 8 Zoll Dobson raus zum Beobachten. Leider sollte es – eigentlich typisch für den Herbst – eine sehr feuchte Nacht werden. Schon auf der Fahrt zum Beobachtungsort zeigte sich leichter Bodennebel. weiterlesen
12 | 102011
Nachgeführte Sternfeldaufnahmen mit “Billigobjektiven” – Teil 2
Geschrieben von Andreas um 18:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Nun kommt der zweite Teil meines Artikels über Sternfeldaufnahmen mit preisgünstigen Objektiven. Aufgenommen wurden die Bilder währen des 12. HTT in der Nacht vom 24. auf den 25. September 2011. Währen der Aufnahme der zweiten Bilderserie, wurde der Himmel von der Durchsicht her ein wenig besser. Nach dem Ausflug in die Milchstraßenregion entlang des Sommerdreiecks, drehte ich die Kamera anschließend zenitnah in Richtung Kassiopeia und Andromeda. Für die Aufnahme der nachfolgenden zwei Bilder verwendete ich mein neues, leider auch dezentriertes und mittlerweile ausgetauschtes Canon EF 28mm/1:2,8 Objektiv. weiterlesen
09 | 102011
Nachgeführte Sternfeldaufnahmen mit “Billigobjektiven” – Teil 1
Geschrieben von Andreas um 18:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Zum 12. HTT habe ich wie auch im Vorjahr die Gelegenheit genutzt, Sternfelder mit nachgeführter Kamera aufzunehmen. Verwendung fand meine neue Canon EOS 600D, die hier ihr astronomisches “first light” erlebte, sowie verschiedene preisgünstige Objektive von Canon. Dank der guten Einnordung meiner Meade LXD55 Montierung, konnte ich gut über 10 Minuten belichten. Leider wanderten die erste Belichtungsreihe gleich in den Papierkorb, weil ein vierbeiniges Mitglied unserer Südkurve regelmäßig an das Stativ stieß und die Aufnahmen somit ruinierte. So änderte ich den Plan und nahm jeweils 12 Bilder á 150 Sekunden Belichtungszeit auf. Insgesamt kam ich dann auf eine Gesamtbelichtungszeit von einer halben Stunde. Leider zeigte sich der Jeßnigker Himmel nicht ganz optimal, weil mit ziemlicher Regelmäßigkeit Zirren und Kondensstreifen den Himmel trübten. Die hohe Luftfeuchtigkeit tat ihr übriges, so dass ich gezwungen war, hin und wieder das Objektiv vom lästigen Tau zu befreien. weiterlesen
04 | 022011
Winterliche Beobachtung in Jeßnigk
Geschrieben von Andreas um 20:10 Uhr - 2 Kommentare
In der Regel bin ich nicht gerade begeistert, im Winter nachts draußen in der Kälte zu stehen und zu frieren. Deshalb bleibt meistens mein Teleskop in der warmen Stube. Allerdings hat der winterliche Sternenhimmel auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Und nach 3 Monaten Spechtelabstinenz, aufgrund des schlechten Wetters, bekommt man langsam aber sicher Entzugserscheinungen. Und so überwand ich mich dann doch, als Ralf Hofner eine Rundmail an die Freunde des HTT schickte um zu fragen, ob Interesse bestehen würde, in dieser Nacht zu beobachten.
Ich fuhr kurz nach 18 Uhr los und kam kurz vor 19 Uhr in Jeßnigk an. Weil sich sonst niemand für die Beobachtung meldete und im Vereinshaus in Jeßnigk eine Veranstaltung stattfand, traf ich mich mit Ralf auf dem Privatgrundstück eines Jeßnigkers. Herr Körschner trat nach der Eröffnung der Elsterland-Sternwarte im Oktober letzten Jahres dem Verein bei und stellte uns freundlicherweise seine warme Küche und seinen Garten zur Verfügung. Dieser hatte freien Blick auf den Südhimmel. Nur einige kleine Bäume und Sträucher störten die Silhouette. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit Ralfs Ausrüstung, konnten wir uns dann intensiv dem nächtlichen Winterhimmel widmen. weiterlesen
10 | 112010
Sternfeldaufnahmen mit Fitswork bearbeiten
Geschrieben von Andreas um 20:35 Uhr - Beitrag kommentieren
Wenn man keine motorisierte parallaktische Montierung besitzt, sind kurz belichtete Aufnahmen mit feststehender Kamera die einfachste Möglichkeit den Sternenhimmel auf den Chip oder Film zu bannen. Dankbare Motive sind zum Beispiel Sternbilder, Planetenkonstellationen, helle und ausgedehnte Deep Sky-Objekte, große Kometen und die Milchstraße. Der Vorteil daran ist, dass keine schwere Montierung zum Beobachtungsort geschleppt werden muss. Ein einfaches Fotostativ genügt.
So zeigt das aktuelle Bild ein Teil des Sternbild Andromeda mit der 2,5 Millionen Lichtjahren entfernten Andromedagalaxie (Messier 31). Verwendung fand hier die Canon EOS 1000D und das Canon 50 mm EF f/1.8 II-Objektiv. weiterlesen








