Tag-Archiv für » Fotografie «

18 | 082014

Skorpion, Südliche Krone und die Milchstraße

Geschrieben von um 12:00 Uhr - Beitrag kommentieren

Am 1. Juni 2014, dem vorletzten Abend unseres Aufenthalts auf Tivoli, baute ich noch einmal meine AstroTrac auf. Von meinen beiden Astrokollegen Speedy und Gordon hatte ich nämlich den Tipp bekommen, die Kamera auch mal in Richtung des Sternbilds Südliche Krone zu halten. Außerdem lichtete ich abermals ein Teil des Skorpions ab. In dieser Nacht entstand auch das wirklich einzige nachgeführte Bild der gesamten Milchstraße, das mit dem 8 mm Walimex Fischaugenobjektiv aufgenommen wurde. Gleichzeitig stellte dieses Foto die letzten von mir nachgeführten Aufnahme auf Tivoli dar.

Milchstraße über Tivoli

Milchstraße über Tivoli, Namibia

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13 | 082014

Tivoli Milchstraßenpanorama

Geschrieben von um 12:00 Uhr - 3 Kommentare

Ursprünglich hatte ich nicht vor, ein Milchstraßenpanorama aus meinen Aufnahmen zu erstellen. Weil ich aber mit den Bildergebnissen, die in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2014 entstanden sind, nicht so recht zufrieden war, wollte ich es zumindest mal einen Versuch wagen. Aber wie sollte ich es anstellen, alle drei Einzelbilder nahtlos zu einem Panorama zusammenzufügen? Auch diesmal half mir der Blog von Jan Hattenbach weiter. So kam ich auch auf die freie Panorama-Software Hugin, die Jan ebenfalls für sein Milchstraßenpanorama verwendete. Die Bedienung ist auf den ersten Blick zwar etwas gewöhnungsbedürftig, sollte aber nach einer kurzen Einarbeitungszeit eigentlich kein Problem mehr darstellen.

Milchstraßenpanorama

Die Milchstraße entlang der Sternbilder Pfeil bis Schiffskiel

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16 | 072014

Magellansche Wolken, Eta Carinae und die Mühen der Bildbearbeitung

Geschrieben von um 22:00 Uhr - Beitrag kommentieren

In der Nacht vom 28. auf den 29. Mai 2014 fotografierte ich auf Tivoli die Große und Kleine Magellansche Wolke (LMC & SMC) sowie den Eta Carinae Nebel. Des Weiteren machte ich wieder einen Ausflug ins Zentrum der Milchstraße und nahm den Lagunen- und Trifidnebel aufs Korn. Bei der Bearbeitung der Bilder am heimischen Computer hatte ich dann überraschenderweise einige Schwierigkeiten mit dem Stacking der Rohbilder der LMC. Fitswork – die Stacking-Software die ich überwiegend zum Überlagern der Bilder verwende – hatte am linken unteren Bildfeldrand Probleme, die Sterne zur Deckung zu bringen. Egal wie viel Sterne ich am Anfang markierte. Als Auslöser für die Schwierigkeiten vermute ich hier den niedrigen Stand der LMC zum Aufnahmezeitpunkt (Refraktion?). Daraufhin probierte ich es mit Deep Sky Stacker (DSS), was deutlich bessere Stacking-Ergebnisse lieferte. Leider hatte ich hier aber das Problem, die korrekten Parameter für den Farbabgleich zu finden, was einige Stunden an nervenaufreibenden Recherchen im Internet zur Folge hatte.

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10 | 072014

Weitere Astrofotos des Südhimmels mit der AstroTrac

Geschrieben von um 12:00 Uhr - Beitrag kommentieren

Am Südhimmel kann man viele interessante Deep-Sky Objekte beobachten, von denen einige auch von der Nordhalbkugel der Erde aus sichtbar sind. Die Sternbilder, in der sich die Bulge unserer Milchstraße befindet, kann man von mitteleuropäischen Breiten aus nur in geringer Höhe am Südhorizont entlang kriechen sehen. Einige Milchstraßenteile sind dagegen überhaupt nicht sichtbar. Ein südlicher Standort ist deshalb von Vorteil, um die besonders hellen Gebiete der Galaxis zu beobachten. In der zweiten Nacht auf Tivoli, vom 27. auf den 28. Mai 2014, hielt ich meine Kamera in den westlichen Teil der Milchstraße sowie in den Bereich um das Zentrum der Galaxis. weiterlesen

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04 | 092013

Milchstraße, Cirrus und andere Katastrophen

Geschrieben von um 9:00 Uhr - Beitrag kommentieren

Damals, am 14. August 1993, also genau vor 20 Jahren, führte ein Zeitungsartikel über den Perseidenschauer in der Lausitzer Rundschau zu dem Entschluss, Astronomie als Hobby zu betreiben. Davor hatte ich mich schon als Kind ab und zu mit dem Weltraum beschäftigt. Zum Beispiel besuchte ich regelmäßig den Trainingskollegen meines Vaters, der schon zu DDR-Zeiten mehrere Teleskope von Zeiss besaß und Ende der 80er Jahre sogar einen 10 ½ Zöller in Eigenregie selbst gebaut hatte. Die Erinnerung an die erste Nacht unterm Sternhimmel ist noch so lebendig wie zuvor.

Und wie feiert man so ein Jubiläum? Natürlich in dem man beobachtet. :)

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