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06 | 062011
Meine neue Canon EOS 600D
Geschrieben von Andreas um 20:00 Uhr - 5 Kommentare
Seit Samstag bin nun ich stolzer Besitzer einer Canon EOS 600D DSLR und konnte das Teil schon ausgiebig testen. Begeistert bin ich von der hervorragenden Bildqualität. Die Steigerung gegenüber der 1000D ist augenscheinlich. Auch scheint das neue EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II Kit-Objektiv etwas schärfer abzubilden als mein altes. Die Canon EOS 1000D, die mir über zwei Jahre gute Dienste geleistet hat, wird erst mal eingemottet. Irgendwann werde ich sie für die Astrofotografie modifizieren lassen, um sie für das Licht der H-Alpha-Linie (Stichwort rote Wasserstoffnebel) empfindlicher zu machen. weiterlesen
10 | 032011
Die Mondsichel bei Jupiter
Geschrieben von Andreas um 17:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Am 6. und 7. März 2011 stand die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in der Nähe des Jupiter, der zur Zeit kurz nach Sonnenuntergang in der Abenddämmerung zu sehen ist. Ende März wird der Riesenplanet endgültig von der Himmelsbühne abtreten und in der Dämmerung verschwinden. Dank des sehr guten Wetters der letzten Tage ist es mir gelungen, die beiden Gestirne am Abendhimmel zu fotografieren.
Bevor die Mondsichel mitsamt dem Jupiter sichtbar wurde, konnte ich an beiden Tagen kurz nach Sonnenuntergang sehr gut den aufsteigenden Erdschatten in Richtung Osten beobachten, der sich auf dem unteren Foto als deutlich dunkelblaues bis violettes Band in Horizontnähe abzeichnet. weiterlesen
04 | 032011
Spechtelnacht in Finsterwalde
Geschrieben von Andreas um 0:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Lange ist es her, dass ich mit meinen Astrokumpels gespechtelt habe. Zum letzten Mal während des 11. HTT im September 2010. Deshalb fuhr ich letzten Samstag nach Finsterwalde, um mich dort mit Mario und Uwe zu treffen. Nach dem Kaffee und einer netten Gesprächsrunde mit Mario und seiner Frau, ging es kurz vor 20 Uhr zum neuen Beobachtungsstandort südlich von Finsterwalde, der direkt neben einem Solarpark in einem ehemaligen Tagebaugebiet liegt. Auch Stefan von den Kirchhainer Sternfreunden hatte sich uns angeschlossen.
Wir fuhren einen staubigen und mit Schlaglöchern nur so übersäten Waldweg entlang – der sicherlich nicht gerade förderlich für diverse Newtonoptiken gewesens ist – und trafen kurz nach 20 Uhr am Beobachtungsstandort ein. Leider waren die Sichtbedingungen nicht so wie erhofft. Am Himmel zeigte sich leichter Dunst. Auch war das Seeing grottig. Unsere Beobachtungswiese, mit sehr guter Rundumsicht, liegt direkt am Waldrand und ist durch einen Zaun vom angrenzenden Solarpark getrennt. Auch in Richtung Wald gibt es einen Zaun, so dass Beobachter hier keine nächtlichen Besucher zu fürchten haben. weiterlesen
10 | 112010
Sternfeldaufnahmen mit Fitswork bearbeiten
Geschrieben von Andreas um 20:35 Uhr - Beitrag kommentieren
Wenn man keine motorisierte parallaktische Montierung besitzt, sind kurz belichtete Aufnahmen mit feststehender Kamera die einfachste Möglichkeit den Sternenhimmel auf den Chip oder Film zu bannen. Dankbare Motive sind zum Beispiel Sternbilder, Planetenkonstellationen, helle und ausgedehnte Deep Sky-Objekte, große Kometen und die Milchstraße. Der Vorteil daran ist, dass keine schwere Montierung zum Beobachtungsort geschleppt werden muss. Ein einfaches Fotostativ genügt.
So zeigt das aktuelle Bild ein Teil des Sternbild Andromeda mit der 2,5 Millionen Lichtjahren entfernten Andromedagalaxie (Messier 31). Verwendung fand hier die Canon EOS 1000D und das Canon 50 mm EF f/1.8 II-Objektiv. weiterlesen
06 | 102010
Die Milchstraße auf dem 11. HTT
Geschrieben von Andreas um 0:45 Uhr - Beitrag kommentieren
Vor kurzem stellte ich in einem Beitrag meine ersten nachgeführten Aufnahmen vor, die während des 11. Herzberger Teleskoptreffens entstanden sind. Nun möchte ich ein weiteres Bild präsentieren, das die Milchstraße im Bereich der Sternbilder Kepheus und Schwan zeigt. Unser langjähriger Mitbeobachter Thomas Pawlak hat mir freundlicherweise die Rohbilder zur Verfügung gestellt, die mit seiner Canon EOS 5D Mark II und mit 24 mm Brennweite aufgenommen wurden. Belichtet und nachgeführt wurde jeweils 10 Minuten auf der Meade LXD55-Montierung. Bearbeitet wurde das Bild ähnlich wie die beiden ersten Aufnahmen aus der vorhergehenden Nacht. weiterlesen


