29 | 112009
Geschrieben von Andreas um 18:41 Uhr - Beitrag kommentieren
Nach zahlreichen Wochen astronomischer Abstinenz, auf Grund des schlechten Wetters und andere Verpflichtungen, war es für mich mal wieder an der Zeit, sich etwas näher mit der Astronomie zu beschäftigen. Und so nahmen mein Astro-Kollege Uwe und ich am gestrigen Samstag Abend die Gelegenheit war, einen interessante Fachvortrag von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann im Herzberger Planetarium zu hören, der im besonderen Maße die astronomische Forschung in Chile zum Thema hatte.
Dieter B. Herrmann ist für uns kein Unbekannter, denn durch zahlreiche Bücher zum Thema Astronomie und durch seine populärwissenschaftliche Sendung im DDR-Fernsehen, erlangte er großen Bekanntheitsgrad. Außerdem war er bis zum Jahr 2004 langjähriger Direktor der Archenhold-Sternwarte in Berlin/Treptow. Ich selber habe so einige Astronomiebücher von ihm in meinem Regal stehen. Außerdem war er beim 9. HTT 2008 als Gastreferent zugegen, als er mit seinem Vortrag über die mögliche Existenz von Außerirdischen Leben die anwesenden Zuhörer fesseln konnte. weiterlesen
Nach zahlreichen Wochen astronomischer Abstinenz, auf Grund des schlechten Wetters und andere Verpflichtungen, war es für mich mal wieder an der Zeit, sich etwas näher mit der Astronomie zu beschäftigen. Und so nahmen mein Astro-Kollege Uwe und ich am gestrigen Samstag Abend die Gelegenheit war, einen interessante Fachvortrag von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann im Herzberger Planetarium zu hören, der im besonderen Maße die astronomische Forschung in Chile zum Thema hatte.
Dieter B. Herrmann ist für uns kein Unbekannter, denn durch zahlreiche Bücher zum Thema Astronomie und durch seine populärwissenschaftliche Sendung im DDR-Fernsehen, erlangte er großen Bekanntheitsgrad. Außerdem war er bis zum Jahr 2004 langjähriger Direktor der Archenhold-Sternwarte in Berlin/Treptow. Ich selber habe so einige Astronomiebücher von ihm in meinem Regal stehen. Außerdem war er beim 9. HTT 2008 als Gastreferent zugegen, als er mit seinem Vortrag über die mögliche Existenz von Außerirdischen Leben die anwesenden Zuhörer fesseln konnte.
Nach einem herzlichen Empfang der Herzberger Sternfreunde, wurden wir sogleich in die Kuppel des Planetariums gebeten, wo einige weitere Zuhörer schon anwesend waren. Nach und nach füllte sich der Raum, bis am Ende mehr als 30 Zuhörer den kurzweiligen Ausführungen des Vortragenden lauschten. Auch trafen wir mit Peter Taubert sowie Hans-Dieter und Elke Greißner, gleich drei Mitglieder der Kirchhainer Sternfreunde.
Langsam bewegen wir uns auf das Ende des Internationalen Jahres der Astronomie (IYA 2009) zu, was auch vom Referenten selber angesprochen wurde. Er bedauerte zutiefst, dass sich die Bundesregierung nicht viel besser engagierte, das IYA 2009 auch in das Bewusstsein der breiten deutschen Öffentlichkeit zu tragen. Besonderen Dank galt deshalb den zahlreichen Freiwilligen, die sich in vielen astronomischen Vereinen oder als Privatperson aktiv am IYA beteiligt haben.
[caption id="attachment_907" align="aligncenter" width="485" caption="Dieter B. Herrmann nach seinem Vortrag im Herzberger Planetarium"][/caption]
Das Hauptaugenmerk seines Vortrags galt aber den beobachterischen und organisatorischen Tätigkeiten europäischer Astronomen in Chile, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Gewürzt wurde der Vortrag mit zahlreichen humorvollen Anekdoten. Besonders interessant für mich war die Tatsache, dass die Chilenen sich sehr mit der Astronomie verbunden fühlen und zu Recht stolz darauf sind, dass ihr Land das Zentrum der modernen astronomischen Forschung auf der Südhalbkugel darstellt. Durch die besonderen klimatischen Verhältnisse und der nahezu nicht vorhandenen Lichtverschmutzung, ist es ein idealer Standort, hier die größten und modernsten Teleskope der Welt zu installieren.
Und auch als astronomisch interessierter Laie lohnt es sich, das Land zu besuchen. Neben der faszinierenden Landschaft, bieten zahlreiche nationale Volkssternwarten regelmäßig Beobachtungen an, um besonders den Nordlichtern auch den südlichen Sternhimmel näher zu bringen.
Ebenfalls angesprochen wurde die moderne Technik, die besonders in den letzten 20 Jahren Einzug gehalten und die moderne Forschung auf dem Gebiet revolutionierte. Besonders erwähnenswert ist dabei die aktive und adaptive Optik als technologische Meisterleistung, die heutzutage an modernen Großteleskopen (wie dem VLT der ESO auf dem Cerro Paranal) nicht mehr wegzudenken ist. Zum Abschluss des Vortrags wurde dann ein kleiner Ausblick auf zukünftige Projekte wie dem ALMA und optische Teleskope der 30 und 40 Meter Klasse gegeben.
Bleibt abschließend noch zu sagen, dass die umfangreiche Vortagsreihe der Herzberger Sternfreunde nicht nur bei schlechten Wetter zu empfehlen ist. :)
Tags » Astronomie, Bericht, Brandenburg, Herzberg, IYA, Planetarium, Privat, Veranstaltung «
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14 | 112009
Geschrieben von Andreas um 16:41 Uhr - 2 Kommentare
Die Woche vom 9. bis zum 15. November steht ganz im Zeichen der Schulastronomie, mit der Absicht, besonders in Schulen das Interesse an der Astronomie zu wecken. In der Regel wird dort Astronomie nur beiläufig im Physikunterricht behandelt – wenn denn überhaupt. Mit gutem Beispiel gehen schon drei ostdeutsche Bundesländern wie Sachsen Anhalt, Thüringen und Mecklenburg Vorpommern voran, die Astronomie als eigenständiges Pflichtfach in ihrem Lehrplan haben – und das seit 1957. Im Gegenzug wurde im Jahr 2007 der Unterricht in Sachsen leider abgeschafft.
Pünktlich zur Projektwoche der Schulastronomie, die im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie (IYA 2009) abgehalten wird, gab es dann am 13. November auch einen Offenen Brief und die Forderung an die Vertreter in der Politik, den Astronomieunterricht bundesweit einzuführen. Auch viele bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung haben diesen Brief unterzeichnet. Das Thema wurde am Freitag auch im Internet und anderen Medien, astronomischen Blogs sowie im Astrotreff-Forum publik gemacht und diskutiert. weiterlesen
Die Woche vom 9. bis zum 15. November steht ganz im Zeichen der Schulastronomie, mit der Absicht, besonders in Schulen das Interesse an der Astronomie zu wecken. In der Regel wird dort Astronomie nur beiläufig im Physikunterricht behandelt - wenn denn überhaupt. Mit gutem Beispiel gehen schon drei ostdeutsche Bundesländern wie Sachsen Anhalt, Thüringen und Mecklenburg Vorpommern voran, die Astronomie als eigenständiges Pflichtfach in ihrem Lehrplan haben - und das seit 1957. Im Gegenzug wurde im Jahr 2007 der Unterricht in Sachsen leider abgeschafft.
Pünktlich zur Projektwoche der Schulastronomie, die im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie (IYA 2009) abgehalten wird, gab es dann am 13. November auch einen Offenen Brief und die Forderung an die Vertreter in der Politik, den Astronomieunterricht bundesweit einzuführen. Auch viele bekannte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung haben diesen Brief unterzeichnet. Das Thema wurde am Freitag auch im Internet und anderen Medien, astronomischen Blogs sowie im Astrotreff-Forum publik gemacht und diskutiert.
In meiner Schule gab es Astronomie als Wahlpflichtfach in der Sekundarstufe I. Leider konnte ich damals den Unterricht nicht besuchen, da ich eine weitere Fremdsprache für die Abiturstufe benötigte (ich bin Abijahrgang '99). Davor hatte ich aber schon Naturwissenschaft als Wahlpflichtfach belegt, wo das Thema Astronomie einige Male behandelt wurde. So konnten wir wenigstens einige wenige Grundkenntnisse erlangen. Dieser Unterricht war dann auch ein Anlass, mich näher mit Astronomie als Hobby zu beschäftigen.
"Wissen, was die Welt zusammenhält"
Auch ich unterstütze diese Forderung der Initiatoren, weil mit dem Astronomieunterricht ein wunderbares Mittel geschaffen wird, sich mit unserer Welt als Ganzes zu beschäftigen und mal über den Tellerrand zu schauen. Nicht ohne Grund gilt die Astronomie als älteste Wissenschaft der Menschheit, die auch verschiedene Teildisziplinen wie Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Archäologie, Geschichte, Philosophie, Kultur und Technik in sich vereinigt. Aber wie soll ein gewinnbringender Unterricht aussehen, um das Thema für die Schülerinnen und Schüler interessant zu gestalten?
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es sicherlich ein Fehler wäre, den Stoff von einer unmotivierten Lehrkraft vermitteln zu lassen, die von der Thematik unter Umständen keine Ahnung hat und den Lehrstoff staubtrocken runterbetet. Um den Unterricht interessant zu gestalten und praxisnah zu vermitteln könnte man deshalb die engere Zusammenarbeit mit Vereinen und wissenschaftlichen Institutionen suchen. Auch moderne Medien, wie das Internet, können ein wertvolles Mittel sein, um den Stoff weiter und vor allem anschaulicher zu vertiefen. Wichtig wäre natürlich auch die Einbeziehung der Praxis in Form von eigenen Beobachtungsprojekten und Exkursionen zu astronomischen Stätten und Sehenswürdigkeiten. Durch diese Art von interdisziplinärer naturwissenschaftlicher Wissensvermittlung kann unter Umständen auch der neuerdings wieder gestärkte Aberglaube und andere esoterische bzw. pseudowissenschaftliche Strömungen - wie zum Beispiel die berühmt berüchtigte Mondlandelüge, 2012 Weltuntergangsphantasien und die Astrologie - ad absurdum geführt werden.
Für abwegig halte ich allerdings die Meinung von einigen Theoretikern die fordern, dass unsere Schüler nicht mit noch mehr "unnützen Kram" belastet werden sollen, weil das Fach angeblich keinen praktischen (sprich wirtschaftlichen) Nutzen hat und es viel wichtiger sei, die Kinder und Jugendlichen für die zukünftigen Arbeitgeber zu "drillen". Schließlich dient die Schule immer noch zur Bildung (sprich die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Werte) sowie der Persönlichkeitsentwicklung unserer jungen Generation.
Auch wenn Astronomie nicht als Pflichtfach eingeführt wird, sollte es meiner Meinung nach mindestens als Wahlpflichtfach in den Schulen angeboten werden. Auf Grund notorisch leerer Kassen, dem allgemeinen Lehrkräftemangel und wirtschaftlicher Interessen, sehe ich allerdings kaum Aussichten auf Erfolg. Denn die astronomische Ausstattung der Schulen mit Teleskopen und Arbeitsmaterialien wäre hier sicherlich die kleinste Hürde wenn man bedenkt, dass jede Polytechnische Oberschule in der ehemaligen DDR einen Zeiss Telementor in ihrem Fundus hatte. :D
Weitere Informationen zum Thema gibt es auch auf der Webseite von ProAstro-Sachsen. Ganz interessant ist es auch mal, sich die Kommentare zu den einzelnen Artikeln durchzulesen. :)
Weitere Artikel zum Thema:
Einsteins Kosmos - Schul-Lehrpläne und Astronomie
Einsteins Kosmos - Moderne Bildung mit einem Schulfach Astronomie
Uhura Uraniae - 275 Unterschriften für "Astronomie in die Schulen"
Astrodicticum Simplex - Warum die Astronomie in drei Bundesländern...
Lichtecho - Astronomieunterricht für alle
SZ - Klassenzimmer mit Blick auf die Sterne
heise.de - Für ein Pflichtfach Astronomie an den Schulen
Spektrum.de - Astronomie bundesweit als Schulfach?
Wisseschaft.de - Wissenschaftler und Lehrer fordern: Astronomie in die Schule!
Astronews.com - IAU fordert Astronomie als Schulfach
heute.de - Sternkunde in die Schule
Tags » Astronomie, IYA, Petition, Politik, Schule «
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09 | 102009
Geschrieben von Andreas um 18:05 Uhr - Beitrag kommentieren
Das Internationale Jahr der Astronomie (IYA 2009) neigt sich so langsam aber sicher der Endphase entgegen. Und einige Mitmenschen hierzulande haben wahrscheinlich immer noch nichts davon mitbekommen. Ganz anders sieht die Sachlage in anderen Teilen der Welt aus, wo das Thema auch in den nationalen Medien Anklang findet. So fand am letzten Mittwoch vor dem Weißen Haus eine Star Party statt, in der Präsident Obama zahlreiche Gäste eingeladen hat, mit ihm gemeinsam die Sterne zu beobachten. Darunter waren auch 150 Mittelschüler aus der Umgebung von Washington D.C.
Zu dieser vorbildlichen und beispielhaften Veranstaltung gibt es übrigens einen interessanten und 11 Minuten langen Youtube-Clip:
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Das Internationale Jahr der Astronomie (IYA 2009) neigt sich so langsam aber sicher der Endphase entgegen. Und einige Mitmenschen hierzulande haben wahrscheinlich immer noch nichts davon mitbekommen. Ganz anders sieht die Sachlage in anderen Teilen der Welt aus, wo das Thema auch in den nationalen Medien Anklang findet. So fand am letzten Mittwoch vor dem Weißen Haus eine Star Party statt, in der Präsident Obama zahlreiche Gäste eingeladen hat, mit ihm gemeinsam die Sterne zu beobachten. Darunter waren auch 150 Mittelschüler aus der Umgebung von Washington D.C.
Zu dieser vorbildlichen und beispielhaften Veranstaltung gibt es übrigens einen interessanten und 11 Minuten langen Youtube-Clip:
Dagegen fand und findet das IYA hierzulande in den Massenmedien kaum Erwähnung. So ist es sicherlich auch nicht verwunderlich, dass unsere Herren und Damen Politiker keine Notwendigkeit sehen, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um der zunehmenden Lichtverschmutzung Einhalt zu gebieten. Auch scheiterte die Anfrage des nationalen Komitees schon zu Beginn, Bundeskanzlerin Merkel als Schirmherrin für das IYA zu gewinnen. Und das alles in einem Land der Dichter und Denker, wo sich immer weniger Kinder und Jugendliche für wissenschaftliche Themen begeistern können. :(
Jedenfalls findet zwischen dem 9. und 23. Oktober 2009 eine weltweite Aktion mit dem Titel "Great World Wide Star Count" statt. Hier werden alle Interessierte und vor allem Hobbyastronomen aufgerufen, in bestimmten Himmelsregionen Sterne zu zählen, um damit vor Ort die Helligkeit des Himmelshintergrund zu messen. Das Ziel ist auf die zunehmende Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen. Eine ähnliche Veranstaltung gab es übrigens schon Mitte bis Ende März diesen Jahres.
Auch im Oktober gibt es eine globale Starparty ähnlichen Umfangs wie bei den "100 Stunden Astronomie" Anfang April. In den so genannten "Galileischen Nächte" vom 22. bis 24. Oktober 2009, sollen möglichst viele Menschen die Gelegenheit erhalten, durch ein Teleskop zu schauen. Auf der Beobachtungsliste stehen diejenigen Himmelsobjekte, die vor 400 Jahren auch von Galileo Galilei beobachtet wurden. So sind der Mond und besonders der Riesenplanet Jupiter, mit seinen vier hellen Galileischen Monden, lohnenswerte Ziele am Abendhimmel.
Weiterführende Links:
IYA 2009 in Deutschland
Great World Star Count - Infos zur Durchführung (in Englisch)
Daniel Fischer - News rund um das IYA 2009
Jan Hattenbach's Himmelslichter auf KOSMOlogs:
- Weltweit Sterne zählen
- Petition gegen Lichtverschmutzung: Die Entscheidung
Tags » Astronomie, IYA, Kritik, Lichtverschmutzung, Medien, News, Obama, Politik, Veranstaltung «
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18 | 092009
Geschrieben von Andreas um 10:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Bevor ich nun ins dunkle Herzberger Land entschwinde und 2 schöne Tage auf dem 10. Herzberger Teleskoptreffen verbringe, gibt es von mir noch ein kleinen Downloadtipp, damit auch andere Menschen in den Genuss eines dunklen Nachthimmels kommen.
Auf der Webseite der Initiative gegen Lichtverschmutzung der VDS-Fachgruppe Dark Sky, können seit kurzem Plakate runtergeladen werden, die das Problem der zunehmenden Lichtverschmutzung auf die Umwelt näher beleuchten.
Lichtverschmutzung bedeutet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in der Atmosphäre gestreut wird und die zum Teil weitreichenden ökologischen Konsequenzen haben kann. Deshalb hat sich die Initiative gegen Lichtverschmutzung zum Ziel gesetzt, ein Bewusstsein zu schaffen, dass dieses Problem existiert und Menschen über die schädlichen Auswirkungen aufzuklären.
Um jemals eine einschneidende Verbesserung der Lichtsituation auch in Deutschland erreichen zu können, ist es wichtig, hierfür zunächst ein Problembewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen.
Wie ich finde eine sehr gute und sinnvolle Idee. Die Plakate können übrigens hier kostenlos heruntergeladen werden.
Bevor ich nun ins dunkle Herzberger Land entschwinde und 2 schöne Tage auf dem 10. Herzberger Teleskoptreffen verbringe, gibt es von mir noch ein kleinen Downloadtipp, damit auch andere Menschen in den Genuss eines dunklen Nachthimmels kommen. :)
Auf der Webseite der Initiative gegen Lichtverschmutzung der VDS-Fachgruppe Dark Sky, können seit kurzem Plakate runtergeladen werden, die das Problem der zunehmenden Lichtverschmutzung auf die Umwelt näher beleuchten.
Lichtverschmutzung bedeutet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in der Atmosphäre gestreut wird und die zum Teil weitreichenden ökologischen Konsequenzen haben kann. Deshalb hat sich die Initiative gegen Lichtverschmutzung zum Ziel gesetzt, ein Bewusstsein zu schaffen, dass dieses Problem existiert und Menschen über die schädlichen Auswirkungen aufzuklären.
Um jemals eine einschneidende Verbesserung der Lichtsituation auch in Deutschland erreichen zu können, ist es wichtig, hierfür zunächst ein Problembewusstsein in der Öffentlichkeit zu schaffen.
Wie ich finde eine sehr gute und sinnvolle Idee. Die Plakate können übrigens hier kostenlos heruntergeladen werden.
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