08 | 092010
Geschrieben von Andreas um 18:15 Uhr - Beitrag kommentieren
Am vergangenen Sonntag fuhr ich bei strahlendem Wetter zur IFA nach Berlin, die sich in diesem Jahr voll auf die 3D-Technologie – als einzige wirklich neue Innovation – eingestimmt hat. Allerdings empfand ich diesen schlichten Overkill an Dreidimensionalität nach der zweiten Halle doch recht nervig und spätestens nach der dritten mehr als aufdringlich. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Und 15 Euro für eine Tageskarte sind doch schon recht happig. Da bin ich mal gespannt, wie viel man im nächsten Jahr für ein IFA-Ticket berappen muss.
Um so mehr knausern neuerdings die Aussteller. Selbst die obligatorischen Behältnisse für die kaum vorhandenen Kataloge und Werbegeschenke gab es nur vereinzelt. Früher wurde einem das Zeug gleich massenweise hinterhergeschmissen. Salopp gesagt, die IFA hat deutlich an Attraktivität verloren. Wo früher ein Aussteller mit einer neuen Technologie aufwarten konnte, bieten im Jahre 2010 gleich ein Dutzend Hersteller nahezu das gleiche Produkt an. Da waren die kaum besuchten fernöstlichen Stände weitaus abwechslungsreicher. weiterlesen
Am vergangenen Sonntag fuhr ich bei strahlendem Wetter zur IFA nach Berlin, die sich in diesem Jahr voll auf die 3D-Technologie - als einzige wirklich neue Innovation - eingestimmt hat. Allerdings empfand ich diesen schlichten Overkill an Dreidimensionalität nach der zweiten Halle doch recht nervig und spätestens nach der dritten mehr als aufdringlich. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Und 15 Euro für eine Tageskarte sind doch schon recht happig. Da bin ich mal gespannt, wie viel man im nächsten Jahr für ein IFA-Ticket berappen muss.
Um so mehr knausern neuerdings die Aussteller. Selbst die obligatorischen Behältnisse für die kaum vorhandenen Kataloge und Werbegeschenke gab es nur vereinzelt. Früher wurde einem das Zeug gleich massenweise hinterhergeschmissen. Salopp gesagt, die IFA hat deutlich an Attraktivität verloren. Wo früher ein Aussteller mit einer neuen Technologie aufwarten konnte, bieten im Jahre 2010 gleich ein Dutzend Hersteller nahezu das gleiche Produkt an. Da waren die kaum besuchten fernöstlichen Stände weitaus abwechslungsreicher.
Eines steht jedenfalls fest, dass ich mich mit der neuen 3D-Technologie und vor allem mit diesen blöden 3D-Brillen überhaupt nicht anfreunden kann, da ich schon beim Gucken leichte Kopfschmerzen bekomme. Nahezu jeder namenhafte Hersteller hatte so einen Fernseher im Angebot. Und um in den Genuss der 3D-Technik zu gelangen, muss man wieder Geld investieren, obwohl die ganze Sache noch nicht ausgereift ist und man womöglich erst vor kurzem einen Full-HD-Fernseher gekauft hat. Als damals zum ersten Mal das hochauflösende Fernsehen auf der IFA vorgestellt wurde, fand ich das wirklich toll. Meiner Meinung nach macht 3D nur auf einer Kinoleinwand wirklich Sinn. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die ersten und noch sau teuren 3D-Camcorder.
Weitaus innovativer und beachtenswerter empfand ich dann aber doch die 3D-Technologie ohne Brille sowie die Weiterentwicklung der OLED-Technologie bei Flachbildschirmen. Auch der eine Vortrag bei Sony, den ich besuchte, wie Hobbyfilmer den eigenen Film vom Bildaufbau her interessanter gestalten können, ist fernab der Werbeveranstaltungen mal im positiven Sinne erwähnenswert. In Zukunft hätte ich bitte mehr von dieser Art von Veranstaltung.
Eher uninteressant waren dann die ganzen Hallen voller Haushaltstechnik wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde und diverser anderer Dinge für den allgemeinen Küchenbedarf. Ich werde mir auch sicherlich keinen Kühlschrank zulegen, der eigenhändig im Internet bestellt. Wenigstens konnte man hier wieder kostenlos Kaffee bekommen. Am neusten Laptop mit 3D-Bildschirm spazierte ich ebenfalls desinteressiert vorbei. Brauche ich nicht, wenn ich nur im Internet surfen möchte. Deutlich mehr Interesse zeigte ich dann am Stand der e-Book-Reader. Wahrscheinlich werde ich mir irgendwann auch mal so ein Ding besorgen. Oder soll ich gleich mein Geld in ein kleines Tablet-PC investieren?
Den neuen 3D Spielen stehe ich ebenfalls eher skeptisch gegenüber. In der Sony-Halle gab es gleich eine ganze Batterie an Fahrsimulatoren. Aber das gucken ohne das spezielle Zubehör auf der Nase macht bei solchen Spielen einfach keinen Spaß. Auf jeden Fall interessant ist dieser neue "Wii"-Controller für die Playstation 3. Im Gegenzug zum Nintendo-Klassiker empfand mein Bruder die Steuerung aber schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Aufmerksam machen musste ich noch meinen Bruder auf einen Manga-Stand im Verbindungskorridor zwischen zwei Hallen. Es entwickelte sich ein nettes Gespräch mit der jungen Zeichnerin, die vor 10 Jahren angefangen hat, eigenhändig Mangas zu zeichnen und nun jetzt keinen Job bekommt, weil in Deutschland die Verlage nur auf "Mädchenmangas" stehen. Neben einer winzigen Halle mit elektronischem Spielzeug und der Maus am ARD-Stand, hatte die Messe für Kinder aber kaum etwas zu bieten.
Auf ein Foto mit der Papp-Lena in den heiligen Hallen der ARD verzichteten wir dann ebenfalls. Hier wäre uns die echte Lena lieber gewesen. Die Lena aus Pappe war dann auch eher ein Ladenhüter. Ansonsten konnte man wieder diversen Produktionen wie z.B. das "ARD-Buffet" über die Schulter schauen oder Autogramme von Moderatoren und Schauspielern ergattern. Deutlich vermisst habe ich dann aber den schon über die Jahre lieb gewonnenen GEZ-Stand. Wo waren denn unsere Freunde, die Gebühreneintreiber, die unbedarfte Jugendliche mit "Preisausschreiben" ködern wollen? Und die Privaten Sender, außer N24 und n-tv, lassen sich auf der Messe wohl überhaupt nicht mehr blicken.
Als wir wieder draußen waren wir froh, als wir am Eingang zum Messegelände einen Coca Cola Stand sahen, wo an die Besucher kostenlos Cola ausgegeben wurde. Die Dosen wurden aber noch vor der S-Bahn Station wieder eingesammelt. Auf dem Weg dorthin wurden wir noch schnell von einer Dame belästigt, die eine Umfrage machte. Dabei konnten wir uns doch schon in den Hallen geschickt aus der Affäre ziehen und machten sowieso einen großen Bogen um diejenigen Leute, mit Tablet-PCs in den Händen.
Trotz alledem haben wir natürlich vor, die Messe im nächsten Jahr wieder zu besuchen...
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19 | 072010
Geschrieben von Andreas um 12:30 Uhr - Beitrag kommentieren
Als Hobby-Astronom ist man bekanntlich auf einen dunklen Himmel angewiesen. Zum Glück sind weite Teile Südbrandenburgs noch richtig dunkel, so das ich auch hier in der Umgebung von Lübben kaum Probleme mit Lichtverschmutzung habe. Nun las ich in der Lausitzer Rundschau aber folgendes:
Der 57 Meter hohe Aussichtsturm im Erlebnispark Teichland wurde am Samstag offiziell eingeweiht. Wer die 272 Stufen bis zur Aussichtsplattform bewältigt hat, wird mit einem Rundblick auf die Peitzer Teichlandschaft, das Kraftwerk Jänschwalde oder hinüber nach Cottbus belohnt.
Für weniger mobile Besucher werden die Bilder live in den Fuß des Turmes übertragen, wo auch eine Ausstellung über den Braunkohleabbau informiert.
Nach Sonnenuntergang erweist sich das Schmuckstück auf der Bärenbrücker Höhe im wahrsten Sinne des Wortes als Leuchtturm, denn eine Lichtinstallation mit wechselnden Farbakzenten setzt den Turm spektakulär in Szene.
Quelle: LR vom 19. Juli 2010
Natürlich lässt sich auch über Sinn und Unsinn solcher Bauprojekte und ihrer oft recht eigenwilligen Architektur streiten. Abgesehen davon, dass ein Aussichtsturm als Werbeplattform für die klimaschädliche Braunkohleverstromung Verwendung findet. Aber muss dieses Ding in der Nacht auf diese Weise illuminiert werden? Das ist doch ein regelrechter Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die sich für einen dunklen Nachthimmel einsetzen!
Weitere Infos über den Turm in einem MOZ-Artikel…
Als Hobby-Astronom ist man bekanntlich auf einen dunklen Himmel angewiesen. Zum Glück sind weite Teile Südbrandenburgs noch richtig dunkel, so das ich auch hier in der Umgebung von Lübben kaum Probleme mit Lichtverschmutzung habe. Nun las ich in der Lausitzer Rundschau aber folgendes:
Der 57 Meter hohe Aussichtsturm im Erlebnispark Teichland wurde am Samstag offiziell eingeweiht. Wer die 272 Stufen bis zur Aussichtsplattform bewältigt hat, wird mit einem Rundblick auf die Peitzer Teichlandschaft, das Kraftwerk Jänschwalde oder hinüber nach Cottbus belohnt.
Für weniger mobile Besucher werden die Bilder live in den Fuß des Turmes übertragen, wo auch eine Ausstellung über den Braunkohleabbau informiert.
Nach Sonnenuntergang erweist sich das Schmuckstück auf der Bärenbrücker Höhe im wahrsten Sinne des Wortes als Leuchtturm, denn eine Lichtinstallation mit wechselnden Farbakzenten setzt den Turm spektakulär in Szene.
Quelle: LR vom 19. Juli 2010
Natürlich lässt sich auch über Sinn und Unsinn solcher Bauprojekte und ihrer oft recht eigenwilligen Architektur streiten. Abgesehen davon, dass ein Aussichtsturm als Werbeplattform für die klimaschädliche Braunkohleverstromung Verwendung findet. Aber muss dieses Ding in der Nacht auf diese Weise illuminiert werden? Das ist doch ein regelrechter Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die sich für einen dunklen Nachthimmel einsetzen!
Weitere Infos über den Turm in einem MOZ-Artikel...
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02 | 062010
Geschrieben von Andreas um 0:00 Uhr - Ein Kommentar
Das kann doch alles nicht wahr sein. Ich muss einen schlimmen, schlimmen Alptraum haben und will sofort aufwachen: Ursula von der Leyen (aka Zensursula) ist die Kandidatin der Koalition für das Amt des Bundespräsidenten! Gibt es denn wirklich keine(n) passendere(n) Kandidatin/Kandidaten für dieses hohe Amt?
Nun bin ich definitiv überzeugt, dass es mit Deutschland bergab geht, wenn selbst die Ratten das sinkende Schiff verlassen und Horst Köhler das Handtuch wirft.
Dann doch lieber Lena for President und eine Änderung von Art. 54 (1) des Grundgesetz, dass das Mindestalter des Bundespräsidenten auf 18 Jahre herabgesetzt wird. Die Alternative wäre Auswandern.
Ach egal, ich wäre auch mit Bernd das Brot zufrieden.
Siehe auch netzpolitik.org…
Das kann doch alles nicht wahr sein. Ich muss einen schlimmen, schlimmen Alptraum haben und will sofort aufwachen: Ursula von der Leyen (aka Zensursula) ist die Kandidatin der Koalition für das Amt des Bundespräsidenten! Gibt es denn wirklich keine(n) passendere(n) Kandidatin/Kandidaten für dieses hohe Amt?
Nun bin ich definitiv überzeugt, dass es mit Deutschland bergab geht, wenn selbst die Ratten das sinkende Schiff verlassen und Horst Köhler das Handtuch wirft. ;)
Dann doch lieber Lena for President und eine Änderung von Art. 54 (1) des Grundgesetz, dass das Mindestalter des Bundespräsidenten auf 18 Jahre herabgesetzt wird. Die Alternative wäre Auswandern.
Ach egal, ich wäre auch mit Bernd das Brot zufrieden.
Siehe auch netzpolitik.org...
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10 | 052010
Geschrieben von Andreas um 17:30 Uhr - Beitrag kommentieren
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als “Gegendarstellung” zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als "Gegendarstellung" zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
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25 | 022010
Geschrieben von Andreas um 23:15 Uhr - 3 Kommentare
Gestern lief endlich die Free-TV Premiere von Stargate Universe (SGU). Und da ich nahezu ungespoilert war, fieberte ich natürlich schon seit Wochen der Ausstrahlung entgegen. Nach dem Piloten bin ich etwas zwiegespalten, da die neue Serie tatsächlich sehr viel anders im Inhalt und Stil als ihre beiden Vorgänger zu sein scheint. Zum einen vermisse ich hier den typischen Stargate-Stil und zum anderen ist diese Art die Geschichte zu erzählen auch mal was Neues und Frisches im Stargate Franchise.
Auffällig ist, dass man sich hier wohl im großen Maße an Battlestar Galactica (BSG) angelehnt hat. So finden sich die einzelnen Charaktere nicht gerade sympathisch. Es herrscht regelrechtes Misstrauen vor und ständig gibt es Streit untereinander. Auch das Raumschiff ist versifft und gleicht eher einem rostigen Schrotthaufen. Typisch ist auch die Wackelkamera, die bei einigen anderen Serien ebenfalls zum guten Umgangston gehört und in einer Stargate-Serie schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Und zum ersten Mal gab es eine – wen auch harmlose – Sexszene zu bestaunen. Ein regelrechtes Novum wie ich finde. Zwar wurde hier im großen Maße von anderen Serien geklaut, allerdings begrüße ich auch diese Art von Neuerung, da ich ebenfalls Fan von BSG bin und mir der stilistische Umstieg sicherlich nicht all zu schwer fallen wird. weiterlesen
Gestern lief endlich die Free-TV Premiere von Stargate Universe (SGU). Und da ich nahezu ungespoilert war, fieberte ich natürlich schon seit Wochen der Ausstrahlung entgegen. Nach dem Piloten bin ich etwas zwiegespalten, da die neue Serie tatsächlich sehr viel anders im Inhalt und Stil als ihre beiden Vorgänger zu sein scheint. Zum einen vermisse ich hier den typischen Stargate-Stil und zum anderen ist diese Art die Geschichte zu erzählen auch mal was Neues und Frisches im Stargate Franchise.
Auffällig ist, dass man sich hier wohl im großen Maße an Battlestar Galactica (BSG) angelehnt hat. So finden sich die einzelnen Charaktere nicht gerade sympathisch. Es herrscht regelrechtes Misstrauen vor und ständig gibt es Streit untereinander. Auch das Raumschiff ist versifft und gleicht eher einem rostigen Schrotthaufen. Typisch ist auch die Wackelkamera, die bei einigen anderen Serien ebenfalls zum guten Umgangston gehört und in einer Stargate-Serie schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Und zum ersten Mal gab es eine - wen auch harmlose - Sexszene zu bestaunen. Ein regelrechtes Novum wie ich finde. Zwar wurde hier im großen Maße von anderen Serien geklaut, allerdings begrüße ich auch diese Art von Neuerung, da ich ebenfalls Fan von BSG bin und mir der stilistische Umstieg sicherlich nicht all zu schwer fallen wird.
Den Cameoauftritt unserer Stargate Veteranen aus SG-1 fand ich etwas kurz im Vergleich zum Pilotfilm bei Stargate Atlantis, in der Daniel und O'Neill viel besser in die Story integriert wurden. Und Carter mimte hier nur die austauschbare Raumschiff-Kommandantin. Leider habe ich auch den Stargate typischen Humor etwas vermisst, obwohl zum Teil recht gute Gags vorhanden waren. Positiv hervorzuheben sind dann noch die CGI-Effekte, die wohl etwas aufpoliert wurden. So sah die Schlacht um die Ikarus-Basis sehr beeindruckend aus. Und es ist schon jetzt abzusehen, dass man in Zukunft wohl mehr auf die Entwicklung der Charaktere, als in den beiden anderen Stargate-Serien, eingehen wird. Mir persönlich fällt es im ersten Moment auch schwer, wenigstens einen Charakter richtig sympathisch zu finden.
Jedenfalls hat die Serie noch viel potential und man muss sehen, ob sie dies auch voll ausspielen und die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllen kann.
Fazit: Mittlerweile habe ich "Air" zum zweiten Mal gesehen und kann leider nicht die volle Punktzahl geben. Im Vergleich zum nahezu perfekten Auftakt bei Stargate Atlantis, gab es hier doch einige Szenen, die recht ermüdend waren. Auch gibt es inhaltliche Ähnlichkeiten mit SGA, wo man in der ersten Staffel ebenfalls nicht mehr nach Hause konnte und Resourcen Mangelware waren. Trotz des recht guten Cliffhangers am Schluss, der tatsächlich Lust auf mehr machte, fehlte im Großen und Ganzen etwas die Action.
Aber noch eine Free-TV Premiere gab es: Nämlich die von "Battlestar Galactica: Razor", die ich weitaus besser und vor allem spannender als den SGU-Piloten fand. "Razor" spielte zeitlich in der Mitte der 2. Staffel und beantwortete noch einige offene Fragen um Admiral Caine und den Kampfstern Pegasus.
Hoffen wir also, dass auch möglichst bald die deutsche DVD von "Razor" auf dem Markt erscheint.
Quoten
Inzwischen wurde nun auch die Quoten des Science-Fiction-Mittwochs veröffentlicht. So konnte Stargate Universe mit einem überaus guten Marktanteil von 7,1% bei Zuschauern ab 3 Jahren aufwarten, was einer Zuschauerzahl von 2,32 Mio. entspricht. In der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49 jährigen konnte sogar ein Marktanteil von 12,4% (1,66 Mio. Zuschauer) erzielt werden. Damit war RTL 2 auch Marktführer in der Zeit zwischen 20:15 Uhr bis 22:15 Uhr.
Und auch Battlestar Galactica konnte bei den Zuschauern punkten: So erreichte "Razor" einen Marktanteil 4,4% (0,95 Millionen Zuschauer) und in der werberelevanten Zielgruppe sogar 8,1%. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend in den nächsten Wochen anhält.
Wie geht es weiter mit dem Scifi-Mittwoch auf RTL 2?
Am Mittwoch den 3. März kommen um 20.15 Uhr abermals zwei Doppelfolgen SGU mit dem Titel "Rettung für die Destiny" (Air, Part 3) und "Finsternis" (Darkness). Danach folgt der Serienauftakt der Scifi-Actionserie Bionic Woman. Ab 23.00 Uhr startet schließlich die letzte Staffel Battlestar Galactica mit der Folge "Auferstehung" (He That Believeth in Me).
Am 10. März geht es weiter, aber mit nur noch einer Folge Stargate Universe pro Woche. Um 20:15 Uhr wird "Der Flug ins Licht" (Light) gesendet. Um 21.10 Uhr folgt die Wiederholung der 4. Staffel Stargate Atlantis mit der Folge "Verloren im All" (Adrift) und um 22:05 Uhr eine weitere Folge aus Bionic Woman. Um 23:00 Uhr zeigt der Sender schließlich die 2. Folge der 4. Staffel BSG "Die letzten Fünf" (Six of One).
Übrigens wird ab Mitternacht je eine Episoden aus der 5. Staffel von Stargate SG-1 ausgestrahlt. Danach werden die Folgen ungeschnitten aus dem Abendprogramm wiederholt.
Quellen: Stargate-Project.de, Caprica-City.de, Quotenmeter.de
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