10 | 032011
Geschrieben von Andreas um 17:00 Uhr - Beitrag kommentieren
Am 6. und 7. März 2011 stand die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in der Nähe des Jupiter, der zur Zeit kurz nach Sonnenuntergang in der Abenddämmerung zu sehen ist. Ende März wird der Riesenplanet endgültig von der Himmelsbühne abtreten und in der Dämmerung verschwinden. Dank des sehr guten Wetters der letzten Tage ist es mir gelungen, die beiden Gestirne am Abendhimmel zu fotografieren.
Bevor die Mondsichel mitsamt dem Jupiter sichtbar wurde, konnte ich an beiden Tagen kurz nach Sonnenuntergang sehr gut den aufsteigenden Erdschatten in Richtung Osten beobachten, der sich auf dem unteren Foto als deutlich dunkelblaues bis violettes Band in Horizontnähe abzeichnet. weiterlesen
Am 6. und 7. März 2011 stand die schmale Sichel des zunehmenden Mondes in der Nähe des Jupiter, der zur Zeit kurz nach Sonnenuntergang in der Abenddämmerung zu sehen ist. Ende März wird der Riesenplanet endgültig von der Himmelsbühne abtreten und in der Dämmerung verschwinden. Dank des sehr guten Wetters der letzten Tage ist es mir gelungen, die beiden Gestirne am Abendhimmel zu fotografieren.
Bevor die Mondsichel mitsamt dem Jupiter sichtbar wurde, konnte ich an beiden Tagen kurz nach Sonnenuntergang sehr gut den aufsteigenden Erdschatten in Richtung Osten beobachten, der sich auf dem unteren Foto als deutlich dunkelblaues bis violettes Band in Horizontnähe abzeichnet.
[caption id="attachment_3185" align="aligncenter" width="485" caption="Der aufsteigende Erdschatten am 6. März 2011, 18:06 Uhr"][/caption]
Als es dann dunkel genug wurde, stand am 6. März die 45 Stunden alte Mondsichel nur 6 1/2 Grad westlich vom Riesenplaneten. Deutlich erkennbar ist bei dieser Mondphase auch das aschgraue Licht. Es ist Sonnenlicht, das von der Erde in Richtung Mond reflektiert wird. Der Himmel zeigte an diesem Abend eine außergewöhnlich gute Transparenz.
[caption id="attachment_3186" align="aligncenter" width="333" caption="Mond und Jupiter am Abend des 6. März 2011, 18:48 Uhr - Canon EOS 1000D, ISO-400, 67 mm, 3.2 s, F/16"][/caption]
Am darauffolgenden Abend waren die Bedingungen nicht mehr ganz so optimal. Später zogen sogar einige höhere Wolkenfelder durch und es zeigte sich leichter Dunst in Horizontnähe. Der nun zu über 7% beleuchtete Mond ist auf dem Foto sichtbar weitergewandert und stand mehr als 9 1/2 Grad nördlich von Jupiter.
[caption id="attachment_3187" align="aligncenter" width="323" caption="Mond und Jupiter am Abend des 7. März 2011, 18:48 Uhr - Canon EOS 1000D, ISO-400, 44 mmm, 5 s, F/13"][/caption]
Mein Standort für die Aufnahmen liegt nur 3 Fahrminuten von meinem Wohnhaus entfernt auf einer leichten Anhöhe im Lübbener Ortsteil Treppendorf. Entlang einem Feldweg gibt es einige Baumreihen, die als Vordergrundobjekt für die interessante Planetenkonstellation dienten. An meinem regulären Beobachtungsstandort in Radensdorf - ein Ort mit sehr guter Rundumsicht - ist das nicht gegeben. Auch die Jahreszeit ist für solche Stimmungsaufnahmen recht günstig. Durch das fehlende Laub heben sich die Bäume recht plastisch vom farblichen Hintergrund der Abenddämmerung ab.
Damit auch die Bäume scharf abgebildet werden, blende ich immer etwas ab, so dass man eine gute Tiefenschärfe erreicht. Das hat aber den Nachteil, dass sich auch die Belichtungszeit dementsprechend verlängert. Gegebenenfalls muss man den ISO-Wert der Kamera etwas erhöhen, was wiederum das Bildrauschen verstärkt. Man darf auch nicht zu lang belichten, damit die Gestirne durch die Erddrehung nicht zu Strichspuren auseinandergezogen werden. Bei fortschreitender Dämmerung wird es immer schwieriger, die Bilder auszubelichten. Hier muss man einfach das korrekte Mittelmaß finden. Außerdem nehme ich die Bilder alle im RAW-Format auf und "entwickle" sie später mit dem Canon eigenen Bildbearbeitungsprogramm. Etwas unterbelichtete Bilder lassen sich somit besser "korrigieren".
[caption id="attachment_3190" align="aligncenter" width="485" caption="Überflug der ISS und der Raumfähre Discovery am 7. März 2011, 18:53 Uhr - Caon EOS 1000D, ISO-400, 18 mm, 30 s, F/3.5"][/caption]
Während meiner Fotosession in Treppendorf konnte ich an beiden Tagen den Überflug der Internationalen Raumstation (ISS) verfolgen, die am 7. März gegen auch einen ungewöhnlichen Begleiter hatte: Einige Stunden zuvor legte die Raumfähre Discovery von der ISS ab, so dass ich die Gelegenheit hatte, den letzten Raumflug der Discovery im Bild festzuhalten. Beim Überflug kurz vor 19 Uhr hatte sich der Shuttle schon weiter von der Raumstation entfernt. Leider wurde ich vom Überflug doch etwas überrascht, so dass ich kaum Zeit hatte, die Kameraparameter korrekt einzustellen. So gelang mir eigentlich nur eine quick & dirty Aufnahme vom Überflug. Die Strichspur der Discovery, südlich von Sirius im Sternbild Großer Hund, ist aufgrund der etwas zu langen Belichtungszeit von der Spur der ISS überlagert und deshalb nur am Ende sichtbar.
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04 | 012011
Geschrieben von Andreas um 17:30 Uhr - Ein Kommentar
Nach einer ziemlich unruhigen Nacht klingelte um 7 Uhr der Wecker. Sogleich schaute ich aus dem Fenster und sah schon die Bescherung: Es schneite und nicht zu knapp. Am Vorabend war es noch zeitweise klar, so dass ich eigentlich gute Hoffnung hatte. Schließlich zeigte sich am Morgen zuvor, entgegen den Vorhersagen, ab und zu mal die Sonne. Heute schaute ich hingegen in einheitlich graue Suppe. Das ganze erinnerte stark an den Reinfall mit der Mondfinsternis vor zwei Wochen, als die Situation ähnlich war und sich der Vollmond im Hochnebel erfolgreich versteckte konnte und sich meinen Blicken entzog.

Die Sonne ist zum Maximumszeitpunkt hinter der grauen Wolkendecke nicht zu sehen
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Nach einer ziemlich unruhigen Nacht klingelte um 7 Uhr der Wecker. Sogleich schaute ich aus dem Fenster und sah schon die Bescherung: Es schneite und nicht zu knapp. Am Vorabend war es noch zeitweise klar, so dass ich eigentlich gute Hoffnung hatte. Schließlich zeigte sich am Morgen zuvor, entgegen den Vorhersagen, ab und zu mal die Sonne. Heute schaute ich hingegen in einheitlich graue Suppe. Das ganze erinnerte stark an den Reinfall mit der Mondfinsternis vor zwei Wochen, als die Situation ähnlich war und sich der Vollmond im Hochnebel erfolgreich versteckte konnte und sich meinen Blicken entzog.
[caption id="attachment_2910" align="aligncenter" width="485" caption="Die Sonne ist zum Maximumszeitpunkt hinter der grauen Wolkendecke nicht zu sehen"][/caption]
Eine kleine Hoffnung hatte ich aber noch, irgendwann eine Wolkenlücke zu erhaschen. Deshalb verstaute ich den schon am Vorabend bereit gelegten Astrokram in mein Auto. Neben den zwei Stativen - einmal für das Fernglas, um die Sonne auf einen Schirm zu projizieren und für meine DSLR-Kamera – nahm ich noch meinen Lidl-Refraktor inklusive den vor zwei Wochen gebauten Sonnenfilter mit. Ich aß dann noch eine Kleinigkeit und fuhr dann kurz vor 8 Uhr raus nach Treppendorf auf den Hügel, wo ich schon die Sonnenfinsternis am 31. Mai 2003 erfolgreich beobachten konnte. Die Fahrt dorthin dauerte nur ein paar Minuten.
Der Schneefall hatte inzwischen wieder leicht zugenommen. Um 8:07 Uhr ging die Sonne im Südosten auf - für mich allerdings unsichtbar hinter dem dichten Wolkenmeer. In Lübben sollte der maximale Bedeckungsgrad 80,4% erreichen und gegen 9:27 Uhr eintreten. Nach ca. einer halben Stunde des Wartens auf eine Wolkenlücke tauchte ein Anwohner auf, der verwundert fragte, was ich denn hier mache. Er kam sich wohl ziemlich veralbert vor als ich meinte, hier eine Sonnenfinsternis beobachten zu wollen. Schließlich zeigte sich der Himmel zu 100% bewölkt. Als ich ihm aber mein Infoblatt zeigte, belächelte er freundlich mein Vorhaben und wünschte mir Glück. Leider zeigte sich die Sonne auch zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung nicht. Auch konnte ich keinen signifikanten Dämmerungseffekt bemerken. Nur fotografisch war eine leichte Verdunkelung des Himmel sichtbar. Die Aussicht, die Sonne noch irgendwie zu Gesicht zu bekommen, verflog, als es abermals zu schneien begann. So fuhr ich kurz vor 10 Uhr wieder nach Hause.
Ich war übrigens nicht der einzige, der heute Pech mit dem Wetter hatte. Fast in der gesamten Bundesrepublik zeigte sich der Himmel in einen einheitlichen grau. Allerdings gab es auch einige Erfolge zu vermelden, was die zahlreichen Posts im Astrotreff-Forum beweisen. So tröste ich mich mit den vielen fantastischen Bilder und Beobachtungsberichten von diejenigen, die das Glück hatten, ein Wolkenloch zu erhaschen. Übrigens, gegen Abend zeigte sich mal kurz die Sonne und am morgigen Tag ist deutlich besseres Wetter vorhergesagt.
Nun heißt es warten, denn die nächste von Deutschland aus sichtbare Sonnenfinsternis findet erst wieder am 20. März 2015 statt - auch mit einem hohen Bedeckungsgrad von über 70%. Aber das Jahr ist ja noch jung und ich hoffe auf die zwei totalen Mondfinsternisse am 15. Juni und 10. Dezember 2011. :)
Edit: Mitglieder des Astroteam Elbe-Elster e.V. hatten das Glück, die SoFi in Falkenberg und in der Nähe von Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) zu beobachten. Dabei sind auch faszinierende Impressionen der Finsternis entstanden: hier, hier und hier.
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1
12 | 072010
Geschrieben von Andreas um 14:00 Uhr - 4 Kommentare
Was gibt es besseres zur Zeit, als Nachts bei angenehmen Temperaturen in kurzen Hosen und T-Shirt unter einem dunklen Sternhimmel zu stehen und in die weiten des Weltraums zu blicken? Ein herrliches und überaus entspannendes Gefühl nach einer langen Arbeitswoche. Und die Saison der Leuchtenden Nachtwolken ist immer noch nicht vorbei. Und weil das OSWIN-Radar in Kühlungsborn zur Zeit Probleme macht, packte ich am 9. Juli eher auf gut Glück meine Kamera ins Auto und fuhr raus nach Radensdorf.
Schon auf der Fahrt zu meinem Beobachtungsstandort bemerkte ich die NLCs aus dem Augenwinkeln heraus. Erstaunlich wie hell sie diesmal waren. Kurz vor 23:30 Uhr traf ich dann ein und baute schnell meine Kamera auf. Durch die schon weit fortgeschrittene Dämmerung, musste ich diesmal aber etwas länger belichten (zwischen 10-15 Sekunden) und hinterher auch das Bildbearbeitungsprogramm etwas bemühen. Verwendung fand neben dem Kit-Objektiv auch das Sigma 55-200 mm. Interessant, dass auf dem einen Bild auch eine Art heller Fleck zwischen den beiden Windrädern auf der linken Seite erkennbar ist. Ich vermute mal, dass der Fleck ungefähr die Position der Sonne unter dem Horizont markiert. Ansonsten waren diesmal besonders schön die perlmuttartige Farbe und wellenartige Struktur dieser Wolken sichtbar. weiterlesen
Was gibt es besseres zur Zeit, als Nachts bei angenehmen Temperaturen in kurzen Hosen und T-Shirt unter einem dunklen Sternhimmel zu stehen und in die weiten des Weltraums zu blicken? Ein herrliches und überaus entspannendes Gefühl nach einer langen Arbeitswoche. Und die Saison der Leuchtenden Nachtwolken ist immer noch nicht vorbei. Und weil das OSWIN-Radar in Kühlungsborn zur Zeit Probleme macht, packte ich am 9. Juli eher auf gut Glück meine Kamera ins Auto und fuhr raus nach Radensdorf.
Schon auf der Fahrt zu meinem Beobachtungsstandort bemerkte ich die NLCs aus dem Augenwinkeln heraus. Erstaunlich wie hell sie diesmal waren. Kurz vor 23:30 Uhr traf ich dann ein und baute schnell meine Kamera auf. Durch die schon weit fortgeschrittene Dämmerung, musste ich diesmal aber etwas länger belichten (zwischen 10-15 Sekunden) und hinterher auch das Bildbearbeitungsprogramm etwas bemühen. Verwendung fand neben dem Kit-Objektiv auch das Sigma 55-200 mm. Interessant, dass auf dem einen Bild auch eine Art heller Fleck zwischen den beiden Windrädern auf der linken Seite erkennbar ist. Ich vermute mal, dass der Fleck ungefähr die Position der Sonne unter dem Horizont markiert. Ansonsten waren diesmal besonders schön die perlmuttartige Farbe und wellenartige Struktur dieser Wolken sichtbar.
Mit fortschreitender Dämmerung verblassten langsam die NLCs, so dass ich mich der Milchstraße über dem Südhorizont widmete. Zu diesem Zweck machte ich bei feststehender Kamera und ISO-800 15 Aufnahmen á 20 Sekunden Belichtungszeit und nahm auch die gleiche Anzahl an Dunkelbildern auf. Der Himmel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig dunkel, weil die astronomische Dämmerung an meinem Standort erst am 24. Juli wieder erreicht wird. Während der Aufnahme besuchte mich auch ein neugieriges Kaninchen, das bis auf wenige Zentimeter an mein Fotostativ herankam. :D
Zu Hause stackte ich die Bilder in Fitswork und bearbeitete das Motiv noch etwas in Photoshop und Paint Shop Pro (Tonwertkorrektur, Kontrastanhebung, Farbkorrektur). Herausgekommen ist dann dieses - wie ich finde - hübsche und erste richtige Bild der sommerlichen Milchstraße:
[caption id="attachment_1415" align="aligncenter" width="333" caption="Die Milchstraße über dem Südhorizont - 15x20 Sek. Belichtungszeit, ISO-800, Darkabzug"][/caption]
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01 | 072010
Geschrieben von Andreas um 20:15 Uhr - 2 Kommentare
Um die Zeit der Sommersonnenwende kann man in Richtung Norden des öfteren mal Leuchtende Nachtwolken (Abk. NLC = engl. für noctilucent clouds) beobachten. Diese entstehen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause, in einer Höhe von 81 bis 85 Kilometern, wo sie noch von der Sonne angestrahlt werden, obwohl diese am Beobachtungsort schon längst untergegangen ist. Und da es in dieser Zeit von meinem Standort aus nicht mehr ganz dunkel wird und Deep Sky-Beobachtungen nicht lohnen, beschäftigt man sich halt mit diesen ungewöhnlichen Wolken.
Am 28. Juni 2010 hatte ich mal wieder die Gelegenheit, NLCs zu beobachten und zu fotografieren. Deshalb schaute ich schon am späten Nachmittag und gegen Abend auf die Internetseite des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn. Neben dem OSWIN-Radar zur Erforschung der Hochatmosphäre, betreibt das IAP auch ein eigens Kamera Netzwerk zum Nachweis Leuchtender Nachtwolken. Besonders gute Chancen bestehen, wenn starke Echos in den Plots von OSWIN (in den typischen Höhen der NLCs) auftauchen. weiterlesen
Um die Zeit der Sommersonnenwende kann man in Richtung Norden des öfteren mal Leuchtende Nachtwolken (Abk. NLC = engl. für noctilucent clouds) beobachten. Diese entstehen oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause, in einer Höhe von 81 bis 85 Kilometern, wo sie noch von der Sonne angestrahlt werden, obwohl diese am Beobachtungsort schon längst untergegangen ist. Und da es in dieser Zeit von meinem Standort aus nicht mehr ganz dunkel wird und Deep Sky-Beobachtungen nicht lohnen, beschäftigt man sich halt mit diesen ungewöhnlichen Wolken.
Am 28. Juni 2010 hatte ich mal wieder die Gelegenheit, NLCs zu beobachten und zu fotografieren. Deshalb schaute ich schon am späten Nachmittag und gegen Abend auf die Internetseite des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn. Neben dem OSWIN-Radar zur Erforschung der Hochatmosphäre, betreibt das IAP auch ein eigens Kamera Netzwerk zum Nachweis Leuchtender Nachtwolken. Besonders gute Chancen bestehen, wenn starke Echos in den Plots von OSWIN (in den typischen Höhen der NLCs) auftauchen.
Und so war es dann auch, als ich kurz nach 23:00 Uhr an meinem Beobachtungsstandort aufschlug. In Richtung Windpark bemerkte ich schon vom Autofenster aus die typische perlmuttfarbige und faserige Struktur dieser Wolken. Mit fortschreitender Dämmerung waren auch in Richtung NNO schwächere NLCs in Horizontnähe erkennbar. Am hellsten präsentierten sich die Leuchtenden Nachtwolken, nachdem die Venus unter dem nordwestlichen Horizont verschwand. Der aufgehende Mond störte die Beobachtung kaum, denn er tauchte die Landschaft vor mir in ein schummeriges Licht, so dass man auf den Bildern noch schwach das Getreidefeld erkennen kann. Gegen 23:23 Uhr gab es dann noch einen zenitnahen Überflug der ISS.
[caption id="attachment_1365" align="aligncenter" width="485" caption="Ansicht des Nordhorizonts gegen 23:50 Uhr"][/caption]
Alle Bilder wurden mit der Canon EOS 1000D inklusive Kit-Objektiv im RAW-Format aufgenommen und am PC etwas bearbeitet.
Tags » Astronomie, Beobachtung, Bericht, Canon, Foto, ISS, Lübben, NLC «
2
10 | 052010
Geschrieben von Andreas um 17:30 Uhr - Beitrag kommentieren
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als “Gegendarstellung” zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als "Gegendarstellung" zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
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