13 | 042010
Geschrieben von Andreas um 15:25 Uhr - Ein Kommentar
Normalerweise gilt ja die Devise, dass man seinen Computer und besonders das Betriebssystem mit Sicherheitsupdates auf dem Laufenden halten soll. Antiviren-Programme stellen hier sicherlich eine eigene Sparte da, weil die Datenbanken stets aktuell gehalten werden müssen. Nun stellte ich aber seit einigen Tagen fest, dass mein Outlook streikt, wenn ich Kaspersky Security Suite CBE 09 am Laufen haben. Das wäre ja nicht das eigentliche Problem, wenn auch der Computer nicht einfrieren würde, so dass nur noch ein Kaltstart des Rechners hilft.
Durch ein Zurückspielen meines Backups vom 2. April konnte ich schließlich meinen Anfangsverdacht bestätigen, dass der Virenscanner die Schwierigkeiten mit Outlook verursacht. Laut einem User im Computerbild-Forum trat der Fehler am 6. April offensichtlich durch ein Update der Software auf. Und wie man im Forum nachlesen kann, betrifft das Problem wohl alle Outlook-Versionen unter Windows XP und Vista. Wenigstens fand ich dort auch eine Notlösung, die mir allerdings im Ansatz nicht gerade optimal erscheint: Man deaktiviere zu diesem Zweck die Heuristische Analyse in den Einstellungen von Kaspersky, im Reiter Schutz/Anti-Virus unter Datei-Anti-Virus/Einstellungen/Leistung. Wenn auch das nicht hilft, die Heuristik ebenfalls bei Mail-Anti-Virus deaktivieren. In der Regel müsste Outlook nun wieder ganz normal funktionieren und vor allem der Rechner nicht mehr einfrieren. Wenn auch das nicht hilft, die Heuristik ebenfalls bei Mail-Anti-Virus deaktivieren. weiterlesen
Normalerweise gilt ja die Devise, dass man seinen Computer und besonders das Betriebssystem mit Sicherheitsupdates auf dem Laufenden halten soll. Antiviren-Programme stellen hier sicherlich eine eigene Sparte da, weil die Datenbanken stets aktuell gehalten werden müssen. Nun stellte ich aber seit einigen Tagen fest, dass mein Outlook streikt, wenn ich Kaspersky Security Suite CBE 09 am Laufen haben. Das wäre ja nicht das eigentliche Problem, wenn auch der Computer nicht einfrieren würde, so dass nur noch ein Kaltstart des Rechners hilft.
Durch ein Zurückspielen meines Backups vom 2. April konnte ich schließlich meinen Anfangsverdacht bestätigen, dass der Virenscanner die Schwierigkeiten mit Outlook verursacht. Laut einem User im Computerbild-Forum trat der Fehler am 6. April offensichtlich durch ein Update der Software auf. Und wie man im Forum nachlesen kann, betrifft das Problem wohl alle Outlook-Versionen unter Windows XP und Vista. Wenigstens fand ich dort auch eine Notlösung, die mir allerdings im Ansatz nicht gerade optimal erscheint: Man deaktiviere zu diesem Zweck die Heuristische Analyse in den Einstellungen von Kaspersky, im Reiter Schutz/Anti-Virus unter Datei-Anti-Virus/Einstellungen/Leistung. Wenn auch das nicht hilft, die Heuristik ebenfalls bei Mail-Anti-Virus deaktivieren. In der Regel müsste Outlook nun wieder ganz normal funktionieren und vor allem der Rechner nicht mehr einfrieren. Wenn auch das nicht hilft, die Heuristik ebenfalls bei Mail-Anti-Virus deaktivieren.
Ich hoffe mal, dass Kaspersky möglichst bald eine Update nachliefert, um diesen Bug zu fixen. Die Probleme mit diversen Mail-Clients und Kaspersky in letzter Zeit ist ja nicht mehr normal. ;) Ansonsten muss ich mir wohl früher oder später ein anderes Antiviren-Programm besorgen.
Edit: Inzwischen wurde im Computerbild-Forum von den Moderatoren offiziell empfohlen, das oben genannte Workaround anzuwenden, bis eine dauerhafte Lösung des Problems gefunden wurde.
Tags » KIS, Outlook, Software, Support, Tutorial, Web, Windows «
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13 | 012010
Geschrieben von Andreas um 16:47 Uhr - Ein Kommentar
Um sich einen Überblick über den Sternhimmel zu verschaffen, braucht es nicht unbedingt eine umfangreiche Astronomie-Software. Flashskies von Donald Wienand leistet hier sehr gute Dienste und läuft in jedem Browser, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. Natürlich ist es unabdingbar, vorher den Adobe Flash Player zu installieren, wenn es nicht schon geschehen ist.
Beim Start des Planetariums sehen wir zuerst den Anblick des Himmels in Richtung Süden und je nach Systemzeit des Computers, den blauen Tag- bzw. dunklen Nachthimmel. Schon vorgegeben ist ein Standort, der sich ungefähr in der Mitte von Deutschland befindet (50° N, 10° O) und der für die ersten Streifzüge mit dem Planetarium völlig ausreichend ist. Zur höheren Genauigkeit kann man hier aber auch den eigenen Standort eingeben, indem wir auf der rechten unteren Hälfte des Programmfensters auf den Button mit der Weltkugel klicken und mit der Maus die ungefähre Position Standorts auf der Weltkarte markieren. Um einen bestimmten Himmelsanblick zu sehen, müssen wir dann nur noch die Uhrzeit und gegebenenfalls das Datum ändern. Hier klicken wir auf das Uhrensymbol und bestätigen die Eingabe mit dem OK-Button. weiterlesen
Um sich einen Überblick über den Sternhimmel zu verschaffen, braucht es nicht unbedingt eine umfangreiche Astronomie-Software. Flashskies von Donald Wienand leistet hier sehr gute Dienste und läuft in jedem Browser, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. Natürlich ist es unabdingbar, vorher den Adobe Flash Player zu installieren, wenn es nicht schon geschehen ist.
Beim Start des Planetariums sehen wir zuerst den Anblick des Himmels in Richtung Süden und je nach Systemzeit des Computers, den blauen Tag- bzw. dunklen Nachthimmel. Schon vorgegeben ist ein Standort, der sich ungefähr in der Mitte von Deutschland befindet (50° N, 10° O) und der für die ersten Streifzüge mit dem Planetarium völlig ausreichend ist. Zur höheren Genauigkeit kann man hier aber auch den eigenen Standort eingeben, indem wir auf der rechten unteren Hälfte des Programmfensters auf den Button mit der Weltkugel klicken und mit der Maus die ungefähre Position Standorts auf der Weltkarte markieren. Um einen bestimmten Himmelsanblick zu sehen, müssen wir dann nur noch die Uhrzeit und gegebenenfalls das Datum ändern. Hier klicken wir auf das Uhrensymbol und bestätigen die Eingabe mit dem OK-Button.
Falls wir eine Zeit ausgewählt haben, in der die Sonne schon unter dem Horizont versunken ist, sehen wir nun den Sternhimmel, wie er sich zum angegebenen Zeitpunkt über uns präsentiert. Die Navigation gestaltet sich ebenfalls sehr einfach, indem wir jeweils auf die einzelnen Buttons klicken, die die verschiedenen Himmelsrichtungen präsentieren. Die Darstellung des Sternhimmels, mit allen Planeten, die auch für das bloße Auge sichtbar sind, die Position der Milchstraße, verschiedenen Horizontobjekte, Horizontdunst und sogar leichten Dämmerungseffekten, ist sehr realistisch animiert - ähnlich wie in einem echten Planetarium. Anschließend haben wir zur besseren Orientierung noch die Möglichkeit, die Namen der Sternbilder, inklusive ihrer lateinischen Abkürzungen, Sternbildlinien, die Sternbilder des Tierkreises, ein horizontales Gradnetz sowie die Ekliptik ein- oder auszublenden.
Neben der Darstellung des Sternhimmels kann die Karte auch in einen Nachtmodus geschaltet werden, indem der Hintergrund rot eingefärbt wird. Außerdem können noch verschieden nützliche Infos wie...
der Zeitpunkt der Jahreszeiten
unterschiedliche Zeitangaben (Systemzeit, Sternzeit, Zeitgleichung, Julianisches Datum)
Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond inklusive Dämmerungszeiten
Ephemeriden aller Planeten des Sonnensystems
scheinbaren Durchmesser von Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn
besondere Ereignisse (Oppositionen, westliche und östliche Elongationen von Merkur und Venus)
Sichtbarkeit der Planeten über dem lokalen Horizont
Mondphasen und die Phase des Mondes zur aktuellen Uhrzeit
...sowie eine kurze Erläuterung des Himmelsanblicks und sogar ein Satellitenbild, welches den Bewölkungsgrad über Europa zeigt, eingeblendet werden. Klickt man mit dem Mauszeiger zum Beispiel auf einen Stern oder Planeten, werden Kurzeinformationen zum ausgewählten Objekt angezeigt.
Das Flash-Planetarium ist vollständig auf Deutsch und kann als eigenständige Flash-Datei von 1,01 MB Größe von der Webseite heruntergeladen werden. Die Zip-Datei, die ebenfalls zum Download angeboten wird, enthält auch eine separate XML-Datei, in der man seinen eigenen Beobachtungsstandort eingeben kann, so dass man sich die Eingabe des Beobachtungsortes beim nächsten Aufruf des Planetariums sparen kann. Für englischsprachige User ist ebenfalls eine Version vorhanden, die sich von der deutschen aber kaum unterscheidet.
Und wer schon einmal auf dem Blog von Donald Wienand ist, sollte auch einen kurzen Blick auf podPlanetarium werfen.
Tags » Astronomie, Flash, Freeware, Rezension, Software, Tools, Web «
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11 | 122009
Geschrieben von Andreas um 0:55 Uhr - 3 Kommentare
Da staunte ich wirklich nicht schlecht als ich gestern auf das neue Thunderbird 3 geupgraded habe und meine Mails vom Server abrufen wollte: Plötzlich waren im Programm alle Ordner und Mails verschwunden. Nur eine weiße Fläche, an der Stelle meiner Mails und Profil-Ordner, grinste mir entgegen. Aber wie immer sind Internet-Foren eine gute Quelle für Problemlösungen aller Art.
Einige User in verschiedenen Foren berichteten nämlich von ähnlichen Problemen, nachdem sie die neuste Version des Open Source Mailclienten installierte hatten. Demnach ist Kaspersky (in meinem Fall Kaspersky Security Suite CBE) der Übeltäter, dessen Antispam-Tool offensichtlich inkompatibel mit der neusten Thunderbird-Version ist. Glücklicherweise gibt es inzwischen einige Workarounds, um das Problem zu lösen – wie zum Beispiel hier im Thunderbird Mail-Forum beschrieben. Und mittlerweile ist sogar ein Bug-Report erschienen. Tja, hätte ich das mal vorher gewusst.
Bei mir hat dann jedenfalls folgende, zugegebenermaßen recht rabiate Methode geholfen: weiterlesen
Da staunte ich wirklich nicht schlecht als ich gestern auf das neue Thunderbird 3 geupgraded habe und meine Mails vom Server abrufen wollte: Plötzlich waren im Programm alle Ordner und Mails verschwunden. Nur eine weiße Fläche, an der Stelle meiner Mails und Profil-Ordner, grinste mir entgegen. Aber wie immer sind Internet-Foren eine gute Quelle für Problemlösungen aller Art.
Einige User in verschiedenen Foren berichteten nämlich von ähnlichen Problemen, nachdem sie die neuste Version des Open Source Mailclienten installierte hatten. Demnach ist Kaspersky (in meinem Fall Kaspersky Security Suite CBE) der Übeltäter, dessen Antispam-Tool offensichtlich inkompatibel mit der neusten Thunderbird-Version ist. Glücklicherweise gibt es inzwischen einige Workarounds, um das Problem zu lösen - wie zum Beispiel hier im Thunderbird Mail-Forum beschrieben. Und mittlerweile ist sogar ein Bug-Report erschienen. Tja, hätte ich das mal vorher gewusst. :-?
Bei mir hat dann jedenfalls folgende, zugegebenermaßen recht rabiate Methode geholfen:
Zu aller erst schaltet man Kaspersky temporär ab und löscht bzw. benennt im Mozilla Thunderbird / Components Ordner folgende zwei Dateien um:
IKLAntispam.xpt
klthbplg.dll
Danach wird das Upgrade von Thunderbird einfach nochmal drüberinstallieren. Nun sollten alle Mails und Ordner wieder vorhanden sein.
Die wahrscheinlich sicherste Methode ist aber, Thunderbird erstmal komplett zu deinstallieren, danach die übrig gebliebenen Ordner per Hand zu löschen und Thunderbird 3 einfach in eine anderes Verzeichnis seiner Wahl zu installieren. Im Gegenzug kann man natürlich auch abwarten, bis Kaspersky und Thunderbird einen Bugfix nachliefern, bevor man auf die neue Version zurückgreift. Aber wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist... :mrgreen:
Was lernen wir nun daraus? Nicht immer bringt ein Upgrade kurz nach dem Release auch Vorteile. Außerdem ist es ratsam, sein Thunderbird-Profil, mit allen Mails und Konto-Einstellungen, regelmäßig in einer extra Datei zu sichern. Dafür verwende ich schon seit Jahren MozBackup, ebenfalls Open Source und hier herunterzuladen. Thundersave von Carsten Knobloch ist übrigens ein ähnliches Backup-Tool mit der gleichen Aufgabe.
btw: Gängige Thunderbird AddOns funktionieren in Thunderbird 3 ebenfalls (noch) nicht.
Tags » Freeware, KIS, Open Source, Software, Support, Thunderbird, Web, Windows «
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