10 | 052010
Geschrieben von Andreas um 17:30 Uhr - Beitrag kommentieren
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als “Gegendarstellung” zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
Am Wochenende konnte ich wieder zwei interessante Artikel zum Thema in der Lausitzer Rundschau lesen. Zum einen wurde ein ziemlich unkritisches Interview mit den beiden Geschäftsführern der WindSale GmbH geführt. Leider werden hier auch Beispiel in den Raum geworfen, die angeblich wissenschaftlich belegt sind, ohne die Quelle zu nennen. Auch ist es meiner Meinung nach ein Widerspruch, sich hier als Vogelkundler oder Umweltschützer aufzuspielen und gleichzeitig 80 bis 100 Windräder in der Lieberoser Heide zu favorisieren.
Zum Thema Windenergie im Landkreis Dahme-Spreewald schreibt auch der Glietzer Thomas Jacob vom Verein Pro Spree+Wald, sozusagen als "Gegendarstellung" zum weiter oben geführten Interview. Überrascht war ich dann von der Aussage, dass im Gebiet Neu Zauche, Briesensee, Groß und Klein Leine, Glietzer Wald bis Siegadel und Biebersdorf am Ende mehr als 80 Windräder mit einer Größe von 170 Metern stehen sollen! Aber lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung.
Pläne und Anlagen zur laufenden Beteiligungsverfahren für Windkraftanlagen, besonders für die Gemeinde Märkisch Heide, gibt es hier als PDF-Datei zum Download.
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12 | 122009
Geschrieben von Andreas um 19:37 Uhr - Beitrag kommentieren
Heute stand in einem Artikel in der Lausitzer Rundschau (LR), dass die Gemeindevertreter von Märkisch Heide im Rahmen des Flächennutzungsplans zugestimmt haben, Windräder im Bereich Biebersdorf, Klein Leine und Groß Leine zu konzentrieren.
Nun erstaunt mich der Beschluss der Gemeindevertreter von Märkisch Heide keineswegs, da ich das Thema schon seit längerer Zeit mit Interesse verfolge. Sicherlich spielen hier mehr wirtschaftliche Interessen und weniger ökologische Aspekte eine Rolle.
Demnach könnten auf 1,09 Prozent ihrer Fläche, Windkraftanlagen (WKA) errichtet werden. [...] Der FNP sieht Konzentrationszonen für Windräder in Biebersdorf sowie Klein Leine/Groß Leine vor.
Übrigens gab es am 19. November 2009 zum Thema Windenergie in Deutschland einen interessanten und überraschend kritischen Beitrag in der Wissenssendung Odysso des SWR. Eine PDF-Datei zum Nachlesen gibt es hier.
Heute stand in einem Artikel in der Lausitzer Rundschau (LR), dass die Gemeindevertreter von Märkisch Heide im Rahmen des Flächennutzungsplans zugestimmt haben, Windräder im Bereich Biebersdorf, Klein Leine und Groß Leine zu konzentrieren.
Nun erstaunt mich der Beschluss der Gemeindevertreter von Märkisch Heide keineswegs, da ich das Thema schon seit längerer Zeit mit Interesse verfolge. Sicherlich spielen hier mehr wirtschaftliche Interessen und weniger ökologische Aspekte eine Rolle. ;)
Demnach könnten auf 1,09 Prozent ihrer Fläche, Windkraftanlagen (WKA) errichtet werden. [...] Der FNP sieht Konzentrationszonen für Windräder in Biebersdorf sowie Klein Leine/Groß Leine vor.
Übrigens gab es am 19. November 2009 zum Thema Windenergie in Deutschland einen interessanten und überraschend kritischen Beitrag in der Wissenssendung Odysso des SWR. Eine PDF-Datei zum Nachlesen gibt es hier.
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20 | 112009
Geschrieben von Andreas um 18:05 Uhr - Beitrag kommentieren
Der neue Teilregionalplan für die Windkraft hat in den letzten Wochen und Monaten schon so einige Gemüter bewegt. Da verwundert es nicht, dass man so einige Artikel darüber in der Lausitzer Rundschau (LR) lesen konnte [1], wo sich Bürger und Gemeindevertreter zum Teil recht kritisch zu den Windkraftplänen in der Spreewald und Lausitz-Region äußern. Begründet werden die Einwände oft mit naturschutzlichen, landschaftlichen, baulichen und wirtschaftlichen Aspekten. Besonders strittige Punkte sind zum Beispiel: weiterlesen
Der neue Teilregionalplan für die Windkraft hat in den letzten Wochen und Monaten schon so einige Gemüter bewegt. Da verwundert es nicht, dass man so einige Artikel darüber in der Lausitzer Rundschau (LR) lesen konnte [1], wo sich Bürger und Gemeindevertreter zum Teil recht kritisch zu den Windkraftplänen in der Spreewald und Lausitz-Region äußern. Begründet werden die Einwände oft mit naturschutzlichen, landschaftlichen, baulichen und wirtschaftlichen Aspekten. Besonders strittige Punkte sind zum Beispiel:
Abstand der Anlagen zu Wald-, Landschaft- und Naturschutzgebieten
Artenschutz
Anzahl der Anlagen und Abstand einzelner Windparks
Nabenhöhe der Anlagen und Abstand zur Wohnbebauung
Tourismus und Landschaft
Offenbar hat man das Problem auch im Landkreis Dahme-Spreewald erkannt und nimmt die Einwände der Kritiker ernst. So ist in einem weiteren Artikel aus der LR vom 19. November zu lesen, dass die Eignungsgebiet von bisher 17 auf 12 reduziert werden sollen und die maximale Anzahl der Anlagen, in einem bestimmten Gebiet, festgeschrieben werden, um die Landschaft mit Windrädern nicht zu überfrachten. Demnach werden auch Naturschutzgebiete als Tabuzonen ausgewiesen. Außerdem soll der Mindestabstand zwischen Windeignungsgebieten 5 Kilometer betragen und der vorgeschriebene Mindestabstand zu Wohnbebauung eingehalten werden. Ob das in Zukunft tatsächlich auch so umgesetzt wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt. ;)
Interessant sind auch die Anmerkungen, die die einzelnen Eignungsgebieten betreffen, wie Trebitz Nord, Waldo/Brand, Schönwalde Südost, Klein Leine, Briesensee West, Neu Zauche Nord, Duben West und Dabern Nord.
Weitere LR-Artikel zum Thema:
(1) Märkische Heide gegen Regionalplan „Windkraftnutzung“
(2) Gemeindevertreter stimmen für Windpark in Biebersdorf
(3) Lübbenau lehnt Wind-Pläne für Dubrauer Höhe ab
(4) Unterspreewälder lehnen neuen Windpark bei Waldow ab
(5) Namentliche Abstimmung zum Teilregionalplan Windkraft in Herzberg
(6) Neue Windparkfläche nördlich von Großräschen ausgewiesen
(7) Windkraft-Unterlagen im Ministerium
(8) Schönwalder wollen keine weiteren Windräder
(9) Kremitzaue: Windkraft-Entwurfsplanung mit Vorbehalten zugestimmt
(10) Radensdorfer sollen nicht noch mehr Windräder bekommen
(11) Einwohner aus Säritz und Kemmen kämpfen gegen Erweiterung des Windparks
(12) Calauer lehnen Planung zur Windkraftnutzung ab
(13) Briesnig macht gegen Windanlagen mobil
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03 | 102009
Geschrieben von Andreas um 18:15 Uhr - Beitrag kommentieren
Man war ich froh, als ich zufälligerweise auf diesen Artikel vom 1. Oktober 2009 in der Lausitzer Rundschau stieß: Demnach haben die Gemeindevertreter von Märkisch Heide zugestimmt, elf weitere Windkraftanlagen in der Nähe von Biebersdorf zu errichten.
Das wurde auch langsam Zeit, dass der Windpark Briesensee Zuwachs bekommt, zumal die vorhandenen Windräder nördlich von Radensdorf von einigen Mitmenschen schon übersehen wurden. Außerdem wird diesem neuen Regionalplan zur Windkraftnutzung endlich Paroli geboten, der den Ausbau von nur zwei Windkraftanlagen auf dem Gelände vorsieht. Schließlich ist dieses Pamphlet doch eher hinderlich und torpediert die Pläne der Landesregierung, erneuerbare Energiequellen (in diesem Fall die Windkraft) weiter auszubauen – von der Platzverschwendung, wenn auf dem 192 Hektar großen Gelände nur zwei von elf Windrädern errichtet werden, ganz zu schweigen. Schließlich möchte man auch den Investor nicht verärgern, der immerhin das schöne Gemeindefest vom letzten August mitfinanziert hat. weiterlesen
Man war ich froh, als ich zufälligerweise auf diesen Artikel vom 1. Oktober 2009 in der Lausitzer Rundschau stieß: Demnach haben die Gemeindevertreter von Märkisch Heide zugestimmt, elf weitere Windkraftanlagen in der Nähe von Biebersdorf zu errichten.
Das wurde auch langsam Zeit, dass der Windpark Briesensee Zuwachs bekommt, zumal die vorhandenen Windräder nördlich von Radensdorf von einigen Mitmenschen schon übersehen wurden. Außerdem wird diesem neuen Regionalplan zur Windkraftnutzung endlich Paroli geboten, der den Ausbau von nur zwei Windkraftanlagen auf dem Gelände vorsieht. Schließlich ist dieses Pamphlet doch eher hinderlich und torpediert die Pläne der Landesregierung, erneuerbare Energiequellen (in diesem Fall die Windkraft) weiter auszubauen - von der Platzverschwendung, wenn auf dem 192 Hektar großen Gelände nur zwei von elf Windrädern errichtet werden, ganz zu schweigen. Schließlich möchte man auch den Investor nicht verärgern, der immerhin das schöne Gemeindefest vom letzten August mitfinanziert hat.
Ein ganz wichtiger Punkt, der oft in der hitzig geführten Debatte zwischen regionalen Windkraftgegnern und Befürwortern untergeht ist, dass es nur von Vorteil sein kann, wenn der Windpark Briesensee erweitert wird. Und finanzielle Einbußen sind schon von vornherein ausgeschlossen. Außerdem ist ein gut gefülltes Gemeindesäckel nur ein Nebeneffekt des ganzen Projekts, eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache und sowieso nur ein Totschlagargument der Kritiker. Schließlich ist man neben der Gemeinde auch der Umwelt und dem Klima verpflichtet. Auch braucht man die Einnahmen für weitere sinnvolle Projekte, die der Gemeinschaft zugute kommen, die Lebensqualität der Bürger steigern und den Tourismus in der Spreewaldregion fördern.
Eine schiere Unverschämtheit ist es auch zu behaupten, wie von einigen Kleingeistern dargeboten wurde, dass sich die kommunalen Vertreter einen finanziellen Vorteil verschafft haben. Schließlich ist es purer Zufall, dass bei einem Gemeindevertreter zukünftig eine nagelneues Windrad auf dem Acker stehen wird. Außerdem hat man die Zustimmung der Naturschützer die versichern, dass der dort ansässige Schwarzstorch und andere geschützte Tiere sich weiterhin ungestört entwickeln können. Und der Vorwurf der Fälschung, im Zusammenhang mit dem Gutachten, ist ebenfalls unbegründet. Jeder der was anderes behauptet, sollte am besten gleich mit der juristischen Keule belangt werden!
Und die zehn Biebersdorfer Bürger, die an das Landesumweltamt geschrieben haben, weil sie mit dem geplanten Windpark nicht einverstanden sind, können getrost ignoriert werden. Schließlich haben sie genügend Zeit gehabt, ihre mehr als lächerlichen und über allen Maßen unbegründeten Einwände darzulegen.
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28 | 082009
Geschrieben von Andreas um 16:17 Uhr - Ein Kommentar
In den letzten Tagen konnte ich mal wieder einige interessante Sachen zum Thema Windkraft in meinem Heimatkreis in Erfahrung bringen.
Es ist ja hinreichend bekannt, dass sich das Landesparlament im Mai für eine Abstandregelung zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung von 1000 Metern ausgesprochen hat, was für die Volksinitiative Windrad allerdings noch viel zu wenig ist. Sie fordern unter anderem einen Mindestabstand von 1500 Metern und kandidieren sogar als politische Vereinigung für die kommende Landtagswahl im September. weiterlesen
In den letzten Tagen konnte ich mal wieder einige interessante Sachen zum Thema Windkraft in meinem Heimatkreis in Erfahrung bringen.
Es ist ja hinreichend bekannt, dass sich das Landesparlament im Mai für eine Abstandregelung zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung von 1000 Metern ausgesprochen hat, was für die Volksinitiative Windrad allerdings noch viel zu wenig ist. Sie fordern unter anderem einen Mindestabstand von 1500 Metern und kandidieren sogar als politische Vereinigung für die kommende Landtagswahl im September.
Ein erster, positiver Schritt ist sicherlich, dass sich der Landkreis Dahme-Spreewald für eine Abstandregelung in den Genehmigungsverfahren von 1000 Metern einsetzt. Damit schrumpft auch die Anzahl der Eignungsgebiete in meinem Landkreis von ehemals 17 auf nur noch 11 Gebiete (LR-Artikel vom 25. August ). Dieser Abstand wird zum Teil bei den schon bestehenden Anlagen im LDS keinesfalls eingehalten, was ich äußerst bemerkenswert finde. Darunter fällt auch der erst im Juli offiziell eröffnete Windpark Briesensee West, zwischen Radensdorf und Biebersdorf. Hier beträgt der Abstand der WKA bis Radensdorf 780 Meter und bis Briesensee sogar nur 720 Meter. Weitere Beispiele sind:
Trebitz Nord (600 Meter), Waldow/Brand (580 Meter), Klein Leine Nord (800 Meter bis Groß Leine, 840 Meter bis Klein Leine), Neu Zauche Nord (660 Meter bis Splittersiedlung Caminchen, 850 Meter bis Ortsrand Caminchen, 529 Meter bis Splittersiedlung Holzahnhof, 690 Meter bis Neuzauche), Duben West (880 Meter bis Kaden, 690 Meter bis Freiimfelde) sowie Gallun (zwei Splittersiedlungen und Gewerbeflächen in 300 bis 600 Metern Entfernung).
Ein Teil der betroffenen Windparks sollen im neuen Regionalplan sogar noch erweitert werden und dadurch womöglich noch näher an die Wohnbebauung heranrücken (LR-Artikel vom 27. August). Deshalb ist es auch kein Wunder, dass insbesondere die Biebersdorfer Pläne, die eine Erweiterung des Windparks Briesensee West im kommenden Jahr vorsieht, bei der Volksinitiative auf wenig auf Gegenliebe stößt. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten, wie dem dort heimischen Schwarzstorchpärchen, und der Lebensqualität der betroffenen Bürger, die im unmittelbaren Einflussbereich dieser Anlagen leben. Auch sollen die Entwürfe des Flächennutzungsplan der Gemeinde Märkisch Heide mit dem vorliegenden Regionalplan nicht übereinstimmen. So erwägt man sogar ein Unterlassungsverfahren, wenn sich der Investor nicht äußert, ob er am vorliegenden Antrag festhält (LR-Artikel vom 27. August).
Der neue Regionalplan Windkraft liegt noch bis zum 31. Oktober in den Verwaltungen öffentlich aus. In dieser Zeit haben Bürger die Möglichkeit, sich zu äußern und Einwände gegenüber diesen Plänen vorzubringen.
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