20 | 072009
Geschrieben von Andreas um 6:10 Uhr - Ein Kommentar
Weil der letzte Mittwoch Abend vom Wetter her nahezu ideal war, ließ ich Stargate Atlantis ausnahmsweise mal sausen und fuhr nur mit meiner Canon EOS 1000D DSLR bepackt raus, um mal wieder Leuchtende Nachtwolken zu fotografieren. Auch in den letzten Tagen waren sie stets auffällig am Himmel präsent, wenn das Wetter mal mitspielte. Meistens hatte ich aber keine Zeit, sie zu beobachten. Und nun wollte ich sie abermals mit der Kamera erwischen.
An unserem Beobachtungsstandort in Radensdorf angekommen bemerkte ich, dass ich irgendetwas vergessen hatte. Richtig, mein Mückenspray lag zu Hause irgendwo noch rum. Dabei ist es zur Zeit überlebenswichtig, wenn man in der Nacht beobachtet. Und so kam es wie es kommen musste: Schon nach kurzer Zeit war es einfach unerträglich. Die Mücken entwickelten sich mehr und mehr zur Plage! Ich hatte sogar Schwierigkeiten, meine Kamera an einem Stern scharf zu stellen, weil mich ständig die Mücken piesackten. So flüchtete ich zurück ins Auto und spielte mit dem Gedanken, noch einmal an die Tanke zu fahren, um mir ein bisschen Autan zu besorgen.
weiterlesen
Weil der letzte Mittwoch Abend vom Wetter her nahezu ideal war, ließ ich Stargate Atlantis ausnahmsweise mal sausen und fuhr nur mit meiner Canon EOS 1000D DSLR bepackt raus, um mal wieder Leuchtende Nachtwolken zu fotografieren. Auch in den letzten Tagen waren sie stets auffällig am Himmel präsent, wenn das Wetter mal mitspielte. Meistens hatte ich aber keine Zeit, sie zu beobachten. Und nun wollte ich sie abermals mit der Kamera erwischen.
An unserem Beobachtungsstandort in Radensdorf angekommen bemerkte ich, dass ich irgendetwas vergessen hatte. Richtig, mein Mückenspray lag zu Hause irgendwo noch rum. Dabei ist es zur Zeit überlebenswichtig, wenn man in der Nacht beobachtet. Und so kam es wie es kommen musste: Schon nach kurzer Zeit war es einfach unerträglich. Die Mücken entwickelten sich mehr und mehr zur Plage! Ich hatte sogar Schwierigkeiten, meine Kamera an einem Stern scharf zu stellen, weil mich ständig die Mücken piesackten. So flüchtete ich zurück ins Auto und spielte mit dem Gedanken, noch einmal an die Tanke zu fahren, um mir ein bisschen Autan zu besorgen. :D
Just in diesem Moment kam ein junger Fahrradfahrer vorbei, der interessiert mein Auto musterte und an der Fahrerseite anhielt. Er fragte mich, ob ich derjenige bin, der vor drei Jahren mit meinem Kumpel an der selben Stelle die Sterne beobachtete. Er wusste sogar noch, dass Uwe Eisenbahner sei. Na so ein Zufall, dass ausgerechnet er an diesem Abend vorbei kam. Leider hatte ich an diesem Abend mein Teleskop nicht mit, weil der Mond schon gegen 23:45 Uhr aufgehen sollte. Inzwischen kannte ich auch seinen Namen: Mathias aus dem Nachbardorf Briesensee. Er versprach mir sogleich, noch einmal wiederzukommen und Mückenspray mitzubringen.
So vertrieb ich mir die Zeit mit dem Programm Astromist und schaute nach, wann die ISS über unserem Standort erscheinen würde. Gegen 23:08 Uhr sollte sie demnach im Westen auftauchen und in einer Höhe von 76° durch das Sommerdreieck ziehen. Inzwischen erschienen auch die ersten Leuchtenden Nachtwolken im Norden.
[caption id="attachment_763" align="aligncenter" width="300" caption="Aufnahmedatum: 15. Juli 2009 um 22:53 Uhr MESZ / Canon EOS 1000D mit Kit-Objektiv 18-55mm, Brennweite 27 mm, f/4.5, 3.2 Sekunden Belichtungszeit bei ISO-400"][/caption]
Nach einer Zeit unerträglichen Wartens und Fluchends, wegen dieser summenden und stechenden Plagegeister, kam auch Mathias auf einem Moped angefahren zurück. Seine Freundin und eine Dose Autan hatte er mit im Gepäck. Ich erklärte den Beiden anschließend, was NLCs eigentlich sind, wie sie entstehen und warum man sie überwiegend in den heißen Sommermonaten beobachten kann. Außerdem sollte später die ISS über dem Westhorizont erscheinen, die die Beiden noch nie zu Gesicht bekommen haben. Schließlich kamen wir auch auf die Windräder am Nordhorizont zu sprechen: Er fragte mich, ob ich das Blinken und die Lichter am Mast nicht als störend empfinde, was ich zum Teil bejahen musste. Aber ich meinte daraufhin, dass wir sowieso überwiegend in südlicher, östlicher oder in westlicher Richtung beobachten, wo die WKA nicht so ins Gewicht fallen und glücklicherweise außerhalb unseres Blickfeldes sind. Er meinte daraufhin, dass die meisten Dorfbewohner ebenfalls nicht gerade begeistert von den Windrädern seien, obwohl am letzten Wochenende ein Windradfest zu Ehren dieser Dinger stattfand - wo der Investor dem Dorf sogar eine nagelneue Bank spendierte. :mrgreen:
[caption id="attachment_764" align="aligncenter" width="300" caption="Aufnahmedatum: 15. Juli 2009 um 23:12 Uhr MESZ / Canon EOS 1000D mit Kit-Objektiv 18-55mm, Brennweite 18 mm, f/4.5, 20 Sekunden Belichtungszeit bei ISO-400"][/caption]
Ich schoss einige Bilder im RAW Format von den Wolken, mit ISO-400, Blende 4 zwischen 3 und 8 Sekunden Belichtungszeit. Inzwischen entwickelte sich auch ein nettes Gespräch über Astronomie und Raumfahrt. Seine Freundin war übrigens die Erste, die einen leuchtend hellen Punkt im Westen bemerkte. So schwenkte ich die Kamera herum, stellte die Brennweite auf 18 mm und die Belichtungszeit auf 15 Sekunden und nahm insgesamt drei Bilder während des Überfluges der ISS auf. Und tatsächlich hatte ich sie als helle Strichspur im Sternenfeld erwischt. Die Beiden waren von dem Anblick schlichtweg begeistert, bis sie im Osten in den Erdschatten eintauchte. Mit dem Erscheinen der ISS waren auch die NLCs am hellsten und so nahm ich noch einige weitere Fotos auf. Wir verabschiedeten uns anschließend und er meinte noch, falls wir das nächste Mal mit unseren Teleskopen beobachten, er auf jeden Fall gern dabei sein werde. So tauschten wir noch schnell unsere Handynummern aus...
[caption id="attachment_765" align="aligncenter" width="300" caption=" Aufnahmedatum: 15. Juli 2009 um 22:32 Uhr MESZ / Canon EOS 1000D mit Kit-Objektiv 18-55mm, Brennweite 18 mm, f/3.5, 25 Sekunden Belichtungszeit bei ISO-1600, Einzelbild"][/caption]
Die Leuchtenden Nachtwolken verblassten langsam und so nahm ich noch ein Foto des Sommerdreiecks mit ISO 1600, F/3,5 und 25 Sekunden Belichtungszeit auf. Für einen Schnappschuss ist es sogar recht gut geworden, weil selbst die Sommermilchstraße recht deutlich auf dem Foto zu sehen ist. Das nächste Mal muss ich aber unbedingt eine Belichtungsreihe starten, anschließend die Bilder am Computer stacken und sogar Dunkelbilder aufnehmen, weil in den warmen Sommernächten die Fotos doch arg verrauscht sind. :)
Tags » Astronomie, Beobachtung, Bericht, Canon, Foto, ISS, Lübben, NLC, Privat, Windräder «
1
17 | 072009
Geschrieben von Andreas um 13:30 Uhr - Beitrag kommentieren
Man fängt bekanntlich mehr Fliegen mit Honig als mit Essig und positive PR in den Medien, Blendung und erfolgreiches Marketing mit Synergieeffekt, um die eigenen Interessen zu vertreten, sind dann schon die halbe Miete um jemand für eine bestimmte Sache zu gewinnen. Egal wie viel der Spaß dann am Ende kostet. Nicht viel anders läuft es nämlich auch in der Politik oder im Lobbyismus ab. Um so erstaunter und amüsiert lass ich dann am Montag den folgenden Artikel in der Lausitzer Rundschau:
Windpark in Briesensee wird mit Fest eröffnet
Windkraftanlagen sind in der Spreewald-Region umstritten. Daher erstaunte zunächst die Tatsache, dass der Briesenseer Traditionsverein sich an der Eröffnungsfeier des dortigen Windparks am Samstag beteiligte.
weiterlesen
Man fängt bekanntlich mehr Fliegen mit Honig als mit Essig und positive PR in den Medien, Blendung und erfolgreiches Marketing mit Synergieeffekt, um die eigenen Interessen zu vertreten, sind dann schon die halbe Miete um jemand für eine bestimmte Sache zu gewinnen. Egal wie viel der Spaß dann am Ende kostet. Nicht viel anders läuft es nämlich auch in der Politik oder im Lobbyismus ab. Um so erstaunter und amüsiert lass ich dann am Montag den folgenden Artikel in der Lausitzer Rundschau:
Windpark in Briesensee wird mit Fest eröffnet
Windkraftanlagen sind in der Spreewald-Region umstritten. Daher erstaunte zunächst die Tatsache, dass der Briesenseer Traditionsverein sich an der Eröffnungsfeier des dortigen Windparks am Samstag beteiligte.
Das Windradfest in Briesensee steht hier wohl im krassen Gegensatz zur Volksinitiative Windrad. Deshalb lese ich auch eine gewisse Ironie aus dem Artikel heraus, wenn denn schon der Investor selber das Dorffest finanziert und kostenlose Hubschrauberrundflüge anbietet. Da wundert es mich nicht, wenn erst jetzt das Einweihungsfest stattfindet, obwohl die Spargel schon im März 2009 fertiggestellt wurden. Im Zusammenhang mit dem neuen Teilflächennutzungsplan für die Windkraft in der Region, sind demnach 11 weitere Windräder vom gleichen Kaliber in der Nähe von Biebersdorf (Gemeinde Märkisch Heide) geplant. Dann klingt die ganze Sache doch eher wie eine clevere Marketingkampagne des Investors. Neu für mich ist auch, dass die meisten Bürger im Dorf positiv gegenüber den Windrädern vor der eigenen Haustür eingestellt sind, wo ich doch bis jetzt eher gegenteilige Meinungen hören konnte. Und ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass das geplante Windradfest in der Gemeinde Märkisch Heide für die Betreibergesellschaft und natürlich auch für die Gemeindevertreter ebenso erfolgreich verläuft. ;)
Tags » Kritik, LR, Lübben, Politik, Windkraft, Windräder «
+
24 | 062009
Geschrieben von Andreas um 23:53 Uhr - Ein Kommentar
Am 24. Juni 2009 wird der Hauptausschuss im Landesparlament in Potsdam sich abschließend beraten und dem Parlament eine Beschlussempfehlung präsentieren, damit sich der Landtag im Juli mit dem Anliegen der Volksinitiative gegen die Massenbebauung von Windrädern beschäftigen kann. Zuvor hat der Umweltausschuss die Forderungen der Volksinitiative abgelehnt, die unter anderem einen Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung und 10 km zwischen Windgebieten fordern. Auf Antrag der CDU/SPD Koalition hat der Landtag aber schon Mitte Mai einen Mindestabstand von nur 1000 Metern beschlossen.
Tja, was soll man dazu noch sagen, wenn 27.000 (davon 22.000 gültige) Unterschriften von Bürgern bei der Landesregierung in Brandenburg einfach kein Gehör finden, weil ihr langfristiges Energiekonzept, welches eine Verdopplung der Anlagen (und damit einhergehende Verdreifachung der aus dem Wind gewonnenen Energie) bis 2020 vorsieht, auf gar keinen Fall gefährdet werden soll. Aber solche Methoden von Politikern ist man ja nicht nur auf Landesebene, sondern auch auf Bundesebene gewohnt. 
Nun will die Volksinitiative als politische Vereinigung an den Landtagswahlen im September teilnehmen. Dafür sind aber 2000 Unterschriften bis zum 10. August erforderlich. weiterlesen
Am 24. Juni 2009 wird der Hauptausschuss im Landesparlament in Potsdam sich abschließend beraten und dem Parlament eine Beschlussempfehlung präsentieren, damit sich der Landtag im Juli mit dem Anliegen der Volksinitiative gegen die Massenbebauung von Windrädern beschäftigen kann. Zuvor hat der Umweltausschuss die Forderungen der Volksinitiative abgelehnt, die unter anderem einen Mindestabstand von 1500 Metern zur Wohnbebauung und 10 km zwischen Windgebieten fordern. Auf Antrag der CDU/SPD Koalition hat der Landtag aber schon Mitte Mai einen Mindestabstand von nur 1000 Metern beschlossen.
Tja, was soll man dazu noch sagen, wenn 27.000 (davon 22.000 gültige) Unterschriften von Bürgern bei der Landesregierung in Brandenburg einfach kein Gehör finden, weil ihr langfristiges Energiekonzept, welches eine Verdopplung der Anlagen (und damit einhergehende Verdreifachung der aus dem Wind gewonnenen Energie) bis 2020 vorsieht, auf gar keinen Fall gefährdet werden soll. Aber solche Methoden von Politikern ist man ja nicht nur auf Landesebene, sondern auch auf Bundesebene gewohnt. :(
Nun will die Volksinitiative als politische Vereinigung an den Landtagswahlen im September teilnehmen. Dafür sind aber 2000 Unterschriften bis zum 10. August erforderlich.
Auch in der Lausitzer Rundschau (LR) war in den letzten Tagen die Windkraft Thema in gleich mehreren Artikeln:
Das Amt Unterspreewald hat neue Teilflächennutzungspläne für die Windkraft vorgestellt. Hier könnten vier Gebiete für die zukünftige Nutzung der Windenergie in Frage kommen:
Eine 45 ha große Waldfläche nordwestlich von Staakow an der Autobahn
Erweiterung des Windparks zwischen Schönwalde und Waldow nach Süden
Erweiterung des Windparks Schönwalde an der A13 in Richtung Süden
Ausweisung des Gebiets für die Windkraftnutzung südlich von Niewitz
Quelle: LR vom 12. Juni 2009
Des Weiteren war ich sehr überrascht, dass sich der NABU Brandenburg für den Bau von Windrädern in bestimmten Naturschutzzonen, nach eingehender Standortprüfung, ausgesprochen hat. Das betreffe zum Beispiel die Randgebiete von Biosphärenreservaten, Wiesen- und Weidegründe sowie bestimmte Landschaftsschutzzonen.
Quelle: LR vom 16. Juni 2009
Auch viele Gemeinden in Brandenburg stellen sich inzwischen gegen den weiteren Ausbau der Windkraft in ihrer Nähe. So möchte beispielsweise die Stadt Luckau gerichtlich gegen die Erweiterung des Windparks auf der "Dubener Platte" vorgehen. Hierbei soll das Windeignungsgebiet 12 von derzeit 930 ha auf 1300 ha erweitert werden, was nachhaltigere Auswirkung auf die dort lebenden Menschen und auf das Landschaftsbild haben würde.
Quelle: LR vom 20. Juni 2009, LR vom 2. Juli 2009
Dass sich Windräder auch negativ auf den Tourismus in Brandenburg auswirken könnten, ist ein weiteres Argument der Windkraftgegner. So hätten die Pläne für das Windeignungsgebiet 26 Calau-Schadewitz einen negativen Einfluss auf die zukünftige touristische Entwicklung des Drehnaer Sees.
Quelle: LR vom 23. Juni 2009
Aber auch die Gemeinde Märkisch Heide macht wieder von sich reden im Zusammenhang mit dem neuen Regionalplan Lausitz-Spreewald für die Windkraftnutzung. So soll in Groß und Klein Leine zwei weitere WKA errichtet werden. Auch in Biebersdorf, in unmittelbarer Nähe zum Windpark Brisensee, könnten demnächst elf Anlagen entstehen (Windpark Briesensee West), wenn es nach den Plänen einer Investorin geht. Allerdings würden dann die Anlagen in der Nähe eines Schwarzstorchgeleges entstehen. Deshalb befürchtet eine Bürgerin aus Glietz in diesem Zusammenhang sogar Korruption bei einigen Gemeindevertretern von Märkisch Heide.
Quelle: LR vom 22. Juni 2009, LR vom 25. Juni 2009
Auf jeden Fall bleibe ich weiter am Thema dran... :)
Edit: Offenbar ist der Ausbau von Windrädern um Lübben herum (Schönwalde Südost und Briesensee West) auch von der Gemeinde beschlossene Sache, wenn man sich auf den Artikel in der LR vom 4. Juli 2009 beruft. :o
Tags » Brandenburg, Kritik, LR, Lübben, Politik, Teilregionalplan, Windkraft, Windräder «
1
09 | 122008
Geschrieben von Andreas um 20:35 Uhr - Beitrag kommentieren
Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung Lübben ist gegen ein Erweiterung des Windparks auf die
Gemarkung Radensdorf. Das kann man jedenfalls in einem Artikel der Lausitzer Rundschau (LR) vom 6. Dezember 2008 nachlesen. Vorausgegangen war ein Sturm der Entrüstung Radensdorfer Bürger, die von der Planung unmittelbar betroffen wären und sich schon im Einflussgebiet des neu errichteten Windparks in der Gemarkung Briesensee befinden. Deshalb wurde empfohlen, dass sich die Stadtverordneten gegen das Vorhaben aussprechen sollen und nicht erst abgewartet wird, bis eine Änderung des Flächennutzungsplans des Investors vorliegt. weiterlesen
Der Bauausschuss der Stadtverordnetenversammlung Lübben ist gegen ein Erweiterung des Windparks auf die Gemarkung Radensdorf. Das kann man jedenfalls in einem Artikel der Lausitzer Rundschau (LR) vom 6. Dezember 2008 nachlesen. Vorausgegangen war ein Sturm der Entrüstung Radensdorfer Bürger, die von der Planung unmittelbar betroffen wären und sich schon im Einflussgebiet des neu errichteten Windparks in der Gemarkung Briesensee befinden. Deshalb wurde empfohlen, dass sich die Stadtverordneten gegen das Vorhaben aussprechen sollen und nicht erst abgewartet wird, bis eine Änderung des Flächennutzungsplans des Investors vorliegt.
Jedenfalls nutzte ich heute die Gelegenheit, mir mal den "Antrag auf Genehmigung zum Betrieb für 10 weitere WEA" anzusehen. Das Schreiben liegt übrigens noch bis zum 18. Dezember 2008 im Rathaus Lübben aus und kann von jedem Bürger eingesehen werden. Hier also ein kleiner Auszug aus dem Genehmigungsantrag für den Windpark Radensdorf:
Das Vorhaben
Der Windpark Radensdorf umfasst die Errichtung und den Betrieb von 10 Windenergieanlagen des Typs Vestas V90 der 2,0 Megawatt-Klasse in der Gemarkung Radensdorf, Stadt Lübben, OT Radensdorf.
Standort
Das Vorhabensgebiet liegt ca. 3 km östlich von Lübben nördlich von Radensdorf und der B320 und grenzt an den Windpark Briesensee im Osten. Der Windpark liegt in einem großen Offenbereich von Kiefernwäldern im Norden, Westen und teilweise im Süden umgeben.
Technische Daten zum Windpark
Anlagen: 10 Vestas V90, 2,0 MW
Nennleistung: 2.000 kW
Nabenhöhe: 125m, Rotorradius: 45 m
Turmbauart: geschlossener konischer Stahlrohrturm
Tags » Brandenburg, LR, Lübben, Politik, Windkraft, Windräder «
+