Das war der Astronomietag 2008

Ob es nun am Wet­ter gele­gen hat, oder am Des­in­ter­es­se der Medi­en. In unse­rer Regi­on viel der 6. bun­des­wei­te Astro­no­mietag, auch Dank des schlech­ten Wet­ters, regel­recht ins Wasser.
Am Vor­abend flog die Raum­son­de Roset­ta am Aste­ro­iden Steins vor­bei, was auch in den Medi­en auf reges Inter­es­se stieß. Lei­der ver­mied man es, im sel­ben Atem­zug den Astro­no­mietag zu erwäh­nen. Man sehn­te sich ins Jahr 2003 zurück, als der Astro­no­mietag mit der Mars­op­po­si­ti­on zum Groß­ereig­nis wur­de. Damals war aber auch das Wet­ter besser.
Wir fuh­ren gegen 18.30 Uhr zur Stern­war­te und Peter teil­te uns mit, dass die ers­ten Gäs­te schon wie­der weg waren. Bis zum Schluss blie­ben wir auch die ein­zi­gen Besu­cher. In der Regio­nal­pres­se wur­de zwar Wer­bung für die Ver­an­stal­tung bei den Kirch­hai­ner Stern­freun­den gemacht, aller­dings war wohl kein gro­ßes Inter­es­se in der Bevöl­ke­rung vor­han­den. Der bewölk­te Him­mel und ein­set­zen­der Regen tat sein übriges.
Das kom­men­de Jahr 2009 wird das inter­na­tio­na­le Jahr der Astro­no­mie wer­den. Wir kön­nen des­halb nur hof­fen, dass 2009 das Wet­ter und vor allem die Pres­se ein Ein­se­hen mit uns Stern­freun­den haben wird.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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