Lübben: Der alltägliche Wahnsinn

Kreuzung Ecke Spreeufer / LindenstraßeZur Zeit macht das fah­ren durch mei­ne Hei­mat­stadt Lüb­ben über­haupt kei­nen Spaß mehr, weil zahl­rei­che Bau­stel­len den Ver­kehrs­fluss nach­hal­tig behin­dern. Die Fol­ge ist, dass es regel­mä­ßig zu einem Ver­kehrs­cha­os an den Ampel­kreu­zun­gen kommt, beson­ders ent­lang der B 87, der durch den Lärm und den Abga­sen jeder Groß­stadt Kon­kur­renz machen kann. So ist neben den Bau­ar­bei­ten am Klei­nen Hain und dem Brü­cken­neu­bau an der Kreu­zung Spree­ufer / Ber­li­ner Stra­ße, die Luckau­er Stra­ße schon seit Mona­ten gesperrt.
Vie­le Auto­fah­rer, die auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hau­se zwangs­läu­fig durch Lüb­ben müs­sen – weil eine Umge­hungs­stra­ße nach wie vor nicht in Sicht ist – brau­chen des­halb sehr gute Ner­ven und vor allem sehr viel Zeit. Beson­ders unan­ge­nehm ist es zu den Stoß­zei­ten an den Kreu­zun­gen Logen­stra­ße / Pusch­kin­stra­ße, Lin­den­stra­ße / Ernst-von-Hou­wald-Damm / Am Spree­ufer sowie Frank­fur­ter Stra­ße / Lie­be­ro­ser Stra­ße.

Brückenneubau
Brückenneubau an der Kreuzung Spreeufer / Berliner Straße

Brü­cken­neu­bau an der Kreu­zung Spree­ufer / Ber­li­ner Stra­ße – man beach­te das Wer­be­pla­kat auf der rech­ten Sei­te

Die Spree­brü­cke im Lüb­bener Stadt­zen­trum wird zur Zeit erneu­ert, so dass Fuß­gän­ger die Kla­vier­brü­cke und Auto­fah­rer die Umlei­tung über das Land­rats­amt nut­zen müs­sen, um ins Stadt­zen­trum zu gelan­gen. Das Bau­vor­ha­ben ist aber mitt­ler­wei­le arg Ver­zug gera­ten, so dass die ver­an­schlag­te Bau­zeit von 30 Wochen nicht mehr ein­ge­hal­ten wer­den kann. Mit wei­te­ren Ver­zö­ge­run­gen ist auf­grund der Wit­te­rung (Frost) sicher­lich zu rech­nen. Lei­der blei­ben den Händ­lern lang­sam die Kun­den weg, weil auch die Umlei­tung in Rich­tung Stadt­zen­trum rela­tiv schlecht aus­ge­schil­dert ist. Beson­ders der Stra­ßen­ab­schnitt am Ernst-von-Hou­wald-Damm, über die Kup­ka bis zur Frank­fur­ter Stra­ße, hat sich durch die engen Stra­ßen­füh­rung und den zahl­rei­chen Neben­stra­ßen als regel­rech­tes Nadel­öhr erwie­sen. Ich wun­de­re mich schon seit lan­gem, dass hier noch nichts pas­siert ist.

Lübbener Kino

Im Gegen­zug bekommt man von den angeb­li­chen Umbau­ar­bei­ten im ehe­ma­li­gen Kino über­haupt nichts mit. Auf die Fra­ge, wann denn das Kino in Lüb­ben wie­der öff­net, konn­te auch Han­ne­lo­re Tar­now im Gäs­te­buch der Stadt Lüb­ben kei­ne Aus­kunft geben:

Ende 2007 bzw. Anfang 2008 wur­de das Kino wegen Insol­venz des Betrei­bers geschlos­sen. Ein pri­va­ter Inves­tor aus Lüb­ben hat es gekauft und woll­te es – soweit wir wis­sen – umbau­en. Ent­ste­hen soll­te u.a. ein klei­nes Kino­ca­fe. Die Ankün­di­gung, dass es bald eröff­net wird, steht nun schon län­ge­re Zeit im Raum, und ich kann Ihnen auch kei­ne Grün­de nen­nen, war­um es sich ver­zö­gert oder wann es eröff­net wird. Wir hof­fen, bald.

Das ehemalige Kino in Lübben

Das ehe­ma­li­ge Kino in Lüb­ben – Die „Spree­wald Licht­spie­le“

Mitt­ler­wei­le glau­be ich aller­dings nicht mehr dar­an, dass das Kino jemals wie­der eröff­net wird, weil sich seit der Schlie­ßung im letz­ten Jahr nichts mehr rühr­te.

Alte Brauerei
Lübbener Schandfleck

Lüb­bener Schand­fleck – Trüm­mer der alten Braue­rei

Seit Juni 2009 lau­fen die Abriss­ar­bei­ten der alten Braue­rei an der Trep­pen­dor­fer Stra­ße. Jeden­falls in der Theo­rie, denn seit Wochen ruht auch die­ses Vor­ha­ben. Und nicht nur für die Anwoh­ner muss es eine Qual sein, hier auf einen gro­ßen Trüm­mer­hau­fen zu bli­cken. Wenigs­tens wer­den sie nicht durch den Lärm der Abriss­ar­bei­ten gestört. 😉 Übri­gens hat die Fir­ma, die das Gelän­de von der Stadt erwor­ben hat, ver­ein­bart, die Arbei­ten bis Ende 2010 (!) abzu­schlie­ßen. 😀

Wei­ter­füh­ren­de Links:

Aktu­el­les Amts­blatt der Stadt Lüb­ben
Web­sei­te der Stadt Lüb­ben

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