Der Mond vom 17. Februar

Die Mondsichel am Abend des 17. Februar 2010Mitt­ler­wei­le muss man wirk­lich jede Gele­gen­heit nut­zen sich beob­ach­te­risch zu betä­ti­gen. Denn Dank des immer­wäh­ren­den schlech­ten Wet­ters, bekommt man lang­sam aber sicher Ent­zugs­er­schei­nun­gen. Ges­tern schien aber den gan­zen Tag über die Son­ne vom blau­en Win­ter­him­mel. Eine gute Gele­gen­heit also, mal wie­der die DSLR aus­zu­pa­cken und eine Auf­nah­me von der 3,59 Tage alten Mond­si­chel zu machen. Ver­wen­dung fand hier aber­mals mei­ne Canon EOS 1000 D mit dem Sig­ma 55–200 Zoom-Objek­tiv.

Obwohl das Bild nur eine Aus­schnitts­ver­grö­ße­rung ist, erkennt man doch schon eini­ge Ein­zel­hei­ten auf der Mond­ober­flä­che. So sind auf dem Foto das Mare Chri­si­um, nörd­lich davon der Kra­ter Cleo­me­des und süd­lich des Mare Chri­si­um der hel­le Kra­ter Lan­gre­nus gut erkenn­bar. Auch im Hoch­land des Mon­des, beson­ders an der Ter­mi­na­tor­gren­ze, sind eini­ge wei­te­re Struk­tu­ren und Kra­ter sicht­bar.
Das Inset zeigt übri­gens eine 3,2 Sekun­den belich­te­te Auf­nah­me unse­res Erd­tra­ban­ten mit dem Erd­schein, auch asch­grau­es Mond­licht genannt. Es ist Son­nen­licht, das von der Erde auf die unbe­leuch­te­te Sei­te des Mon­des gewor­fen wird.

Und hier zum Ver­gleich mal der simu­lier­te Anblick der Mond­si­chel mit der aktu­ells­ten Ver­si­on des Vir­tu­al Moon Atlas.

Simmulierter Anblick des Mondes mit VMA

Auf­nah­me­da­ten:

Datum: 17. Febru­ar 2010, 18:02 Uhr MEZ
Canon EOS 1000D, Sig­ma 55−200÷4−5.6 DC Objek­tiv
ISO-200, F/6.3 und 150 s

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