Der Sternhimmel im Monat April 2011

Der Lauf des Mondes

Bevor am 3. April die Neu­mond­pha­se erreicht ist, kön­nen wir am ers­ten Tag des Monats die abneh­men­de Mond­si­chel tief über dem Ost­ho­ri­zont am Mor­gen­him­mel auf­spü­ren. Nach der Neu­mond­pha­se am 3. April besteht nur einen Tag spä­ter die Chan­ce, die 28 Stun­den alte Mond­si­chel dicht über dem West­ho­ri­zont in der frü­hen Abend­däm­me­rung zu ent­de­cken. Am Abend des 6. April ergibt sich eine inter­es­san­te Kon­stel­la­ti­on, wenn unser Erd­tra­bant zwi­schen den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den im Stern­bild Stier vor­bei­läuft. Danach bewegt sich unser Erd­tra­bant wei­ter durch die Stern­bil­der Stier, Zwil­lin­ge und Löwe und steht in der Nacht vom 16. auf den 17. April knapp 9 Grad süd­west­lich von Saturn im Stern­bild Jung­frau. Dabei bil­det der Mond zusam­men mit dem Haupt­stern der Jung­frau Spi­ka und Saturn ein hüb­sches Drei­eck. In der dar­auf­fol­gen­den Nacht befin­det sich der Voll­mond nur 4 Grad süd­lich von Spi­ka.
Nach der Voll­mond­pha­se wird unser Erd­tra­bant zuneh­mend ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. In der Nacht vom 20. auf den 21. April steht er nur 3 Grad nord­öst­lich von Ant­ares im Skor­pi­on. Danach durch­läuft der Mond das Stern­bild Schüt­ze und befin­det sich am 25. April zu Däm­me­rungs­be­ginn als abneh­men­der Halb­mond tief im Süd­os­ten. Bei guten Sicht­be­din­gun­gen am Mor­gen­him­mel, kön­nen wir am letz­ten Tag des Monats die schma­le Mond­si­chel tief über dem öst­li­chen Hori­zont ent­de­cken. 

Die Planeten

Mer­kur nähert sich wei­ter rück­läu­fig der Son­ne an und lässt sich bei opti­ma­len Bedin­gun­gen noch zu Beginn des Monats knapp über dem west­li­chen Hori­zont auf­spü­ren. Am 9. April steht Mer­kur schließ­lich in Kon­junk­ti­on zur Son­ne. Am 22. April wird der Pla­net sta­tio­när und ent­fernt sich wie­der recht­läu­fig von der Son­ne. Ende des Monats beträgt der west­li­che Abstand gut 25 Grad, was aber durch die fla­che Eklip­tik­la­ge nicht für eine Mor­gen­sicht­bar­keit des Pla­ne­ten reicht. Am 29. April erreicht Mer­kur mit 69,8 Mil­lio­nen Kilo­me­ter schließ­lich das Aphel sei­ner Bahn.

Venus zieht sich in die­sem Monat end­gül­tig vom Mor­gen­him­mel zurück. Zu Beginn des Monats kann sie aber noch mit Hil­fe eines Feld­ste­chers als -3,9 mag hel­les Objekt dicht über dem Ost­ho­ri­zont auf­ge­spürt wer­den. Ihr west­li­cher Win­kel­ab­stand zur Son­ne geht bis Ende des Monats auf 28 Grad zurück. Ihr schein­ba­rer Win­kel­durch­mes­ser schrumpft auf unter 12 Bogen­se­kun­den. Der Beleuch­tungs­grad nimmt wei­ter zu und beträgt Ende des Monats 88%. Ihre Auf­gän­ge ver­frü­hen sich von anfangs 5:49 Uhr auf 4:58 Uhr Som­mer­zeit. In der Nacht vom 18. auf den 19. April erreicht die Venus mit 109 Mil­lio­nen Kilo­me­tern Abstand zur Son­ne auch das Aphel ihrer Bahn.

Mars steht auch im April zu dicht bei der Son­ne und bleibt des­halb unbe­ob­acht­bar. Am 8. April beginnt auf der Mar­snord­halb­ku­gel der Win­ter.

Der Rie­sen­pla­net Jupi­ter steht eben­falls zu dicht bei der Son­ne und hält sich mit ihr am Tag­him­mel auf. Am 6. April kommt der Pla­net schließ­lich in Kon­junk­ti­on zur Son­ne und befin­det sich dann in einem Abstand von 890 Mil­lio­nen Kilo­me­tern zur Erde. Bis Monats­en­de wächst sein west­li­cher Win­kel­ab­stand auf 18 Grad an, was aber noch nicht für eine Mor­gen­sicht­bar­keit reicht.

Saturn erreicht in der Nacht vom 3. auf den 4. April im Stern­bild Jung­frau die Oppo­si­ti­on zur Son­ne und kann als 0,4 mag hel­les Objekt die gesam­te Nacht beob­ach­tet wer­den. Am Tag der Oppo­si­ti­on erreicht der Ring­pla­net mit 8,61 AE oder 1289 Mil­lio­nen Kilo­me­tern auch sei­ne gerings­te Ent­fer­nung zur Erde. Die Ring­nei­gung geht wie­der leicht zurück und beträgt 8,6 Grad. Sein Äqua­tor­durch­mes­ser erreicht 19,3 Bogen­se­kun­den und der Längs­durch­mes­ser des Ring­sys­tems 44 Bogen­se­kun­den. Am 3. April geht Saturn um 19:25 Uhr auf und erreicht um 1:16 Uhr sei­ne höchs­te Stel­lung im Süden. Am Mor­gen ver­schwin­det der Pla­net um 7:00 Uhr Som­mer­zeit wie­der unter die Hori­zont­li­nie. Bis zum Monats­en­de ver­frü­hen sich sei­ne Auf­gän­ge um 2 Stun­den. In der Nacht vom 16. auf den 17. April zieht der Voll­mond nur 8 Grad süd­lich am Ring­pla­ne­ten vor­bei.

Ura­nus bewegt sich recht­läu­fig durch das Stern­bild Fische und stand im Vor­mo­nat in Kon­junk­ti­on zur Son­ne. Er steht des­halb noch zu dicht bei der Son­ne und ist noch nicht am Mor­gen­him­mel sicht­bar. Am 9. April über­schrei­tet Ura­nus den Him­mels­äqua­tor von Süd nach Nord.

Nep­tun, recht­läu­fig im Was­ser­mann, kann durch sei­ne Nähe zur Son­ne eben­falls noch nicht am Mor­gen­him­mel beob­ach­tet wer­den und bleibt des­halb unsicht­bar.

Der Zwerg­pla­net (134340) Plu­to wird am 9. April im nörd­li­chen Rand­ge­biet des Schüt­zen sta­tio­när und setzt zu sei­ner Oppo­si­ti­ons­schlei­fe an. Er kann aber nur mit grö­ße­ren Tele­sko­pen als 14,1 mag hel­les Objekt bei Däm­me­rungs­be­ginn tief über dem süd­öst­li­chen Hori­zont auf­ge­spürt wer­den.

Helle Kometen und Planetoiden

Auch im April gibt es kei­nen Kome­ten hel­ler als 10 mag an unse­rem Him­mel. Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 29P/­Sch­wass­mann-Wach­mann bewegt sich mit einer Hel­lig­keit zwi­schen 13,5 bis 14 mag im Grenz­be­reich der Stern­bil­der Löwe und Sex­tant. Mit­un­ter kann er einen sei­ner über­ra­schen­den Aus­brü­che zei­gen, der ihn dann auf 11 bis 12 Magnitu­den Hel­lig­keit bringt.

Der Komet C/2009 P1 Garradd im Stern­bild Was­ser­mann wird erst Mit­te Mai in unse­ren Brei­ten sicht­bar. Aller­dings stei­gert er in die­sem Monat sei­ne Hel­lig­keit um 1 Grö­ßen­klas­se von anfangs 12 auf 11 mag.

(3) Juno stand im Vor­mo­nat im Stern­bild Löwe in Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Am 1. April noch 9,4 mag hell, sinkt die Hel­lig­keit des Aste­roi­den bis Ende des Monats wie­der auf 10 mag. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von anfangs 23:39 Uhr auf 21:37 Uhr Som­mer­zeit.

(4) Ves­ta lässt sich zu Beginn des Monats als 7,6 mag hel­les Objekt mit einem klei­nen Fern­rohr am Mor­gen­him­mel auf­spü­ren. Am 2. April wan­dert sie vom Schüt­zen in den Stein­bock. Anfang des Monats geht Ves­ta um 4:13 Uhr auf. Ende April erscheint sie bereits um 1:55 Uhr Som­mer­zeit über der Hori­zont­li­nie. Am 15. April steht der Aste­ro­id nur 10 Bogen­mi­nu­ten von Pi Capri­cor­ni ent­fernt.

(7) Iris bewegt sich wei­ter­hin durch das Stern­bild Krebs. Die Hel­lig­keit sinkt zu Beginn des Monats auf unter 10 mag. Die Unter­gangs­zei­ten ver­frü­hen sich von anfangs 3:48 Uhr auf 2:17 Uhr Som­mer­zeit.

Aste­ro­id Num­mer 10 Hygiea wird zu Monats­an­fang wie­der hel­ler als 10 mag und bewegt sich durch das Stern­bild Waa­ge. Am 1. erreicht der Aste­ro­id um 4:07 Uhr den Meri­di­an. Gegen Ende des Monats, nun 9,4 mag hell, steht Hygiea bereits um 1:59 Uhr Som­mer­zeit im Süden.

(11) Par­then­o­pe kommt am 5. April im Stern­bild Jung­frau in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und erreicht eine Hel­lig­keit von 9,9 mag und einen Abstand von 1,58 AE bzw. 236,4 Mil­lio­nen Kilo­me­tern zur Erde. Am Tag der Oppo­si­ti­on geht der Aste­ro­id um 19:11 Uhr auf und erreicht um 1:16 Uhr die höchs­te Stel­lung im Süden. Gegen Mor­gen ver­schwin­det Par­then­o­pe um 6:21 Uhr Som­mer­zeit wie­der unter die Hori­zont­li­nie. Ende des Monats steht der Aste­ro­id bereits um 23:17 Uhr im Meri­di­an.

(20) Mas­sa­lia bewegt sich wei­ter durch das Stern­bild Löwe. Zu Beginn noch 9,4 mag hell, geht Mas­sa­li­as Hel­lig­keit im letz­ten Monats­drit­tel wie­der auf 10 mag zurück. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von an anfangs 23:47 Uhr Som­mer­zeit auf gut 2 Stun­den.

(51) Nem­au­sa erreicht am 12. April im Stern­bild Jung­frau die Oppo­si­ti­on zur Son­ne und erreicht eine Hel­lig­keit von 9,9 mag und einen Abstand von 1,22 AE bzw. 182,5 Mil­lio­nen Kilo­me­tern zur Erde. Am Tag der Oppo­si­ti­on geht Nem­au­sa um 19:15 Uhr auf, erreicht um 1:17 den Meri­di­an und geht um 7:14 Uhr Som­mer­zeit wie­der unter. Ende April steht der Aste­ro­id schon um 23:48 Uhr im Süden.

Meteorströme

Vom 16. bis 25. April tau­chen die Lyri­den auf, deren Aus­strah­lungs­punkt sich rund 7 Grad süd­west­lich von Wega im Stern­bild Lei­er befin­det. Mit 49 km/s han­delt es sich dabei um mit­tel­schnel­le Meteo­re. Das nicht sehr aus­ge­präg­te Maxi­mum fin­det in der Nacht vom 22. auf den 23. April zwi­schen 17 Uhr und 3 Uhr mor­gens statt. Lei­der wird in die­sem Jahr auch der abneh­men­de und zu 70% beleuch­te­te Mond die Beob­ach­tung stö­ren, so dass das güns­tigs­te Beob­ach­tungs­fens­ter zwi­schen 23 Uhr und 2 Uhr Som­mer­zeit liegt. Zum Maxi­mums­zeit­punkt sind im Schnitt etwa 10 bis 20 Stern­schnup­pen zu erwar­ten – dar­un­ter auch eini­ge hel­le Exem­pla­re.
Die­ser Mete­or­strom ist auch für Über­ra­schun­gen gut: Im Jahr 1982 wur­den zum Bei­spiel 90 Meteo­re pro Stun­de beob­ach­tet. Ein wei­te­rer Aus­bruch fand im Jahr 1922 statt, als 100 Meteo­re pro Stun­de regis­triert wur­den. Als Ursprungs­kö­per der Lyri­den gilt der lang­pe­ri­odi­sche Komet C/1961 G1 That­cher, der eine Umlauf­zeit von 415 Jah­ren besitzt.

Die Meteo­re aus der Eklip­tik­re­gi­on, auch Ant­he­lionquel­le genannt, sind eben­falls im gesam­ten Monat April zu beob­ach­ten. Die Radi­an­ten­po­si­ti­on bewegt sich dabei vom Stern­bild Jung­frau in die Waa­ge. Durch die süd­li­che Dekli­na­ti­on des Radi­an­ten sind im Schnitt nicht mehr als 2 Meteo­re pro Stun­de zu erwar­ten, die Ein­tritts­ge­schwin­dig­kei­ten von 30 km/s zei­gen.

Der abendliche Fixsternhimmel

Der Stern­him­mel am 15. April 2011 um 23:00 MESZ

Im Nor­den

Bli­cken wir zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit senk­recht nach oben in den Zenit, ent­de­cken wir das Stern­bild des Gro­ßen Bären mit der ein­präg­sa­men Figur des Gro­ßen Wagens, das nun sei­ne höchs­te Stel­lung hoch über unse­ren Köp­fen erreicht hat. Um den Polar­stern auf­zu­fin­den und damit die Nord­rich­tung zu bestim­men, ver­län­gern wir die bei­den hin­te­ren Kas­ten­ster­ne des Wagens um das Fünf­fa­che. Der Polar­stern ist Teil des Stern­bilds Klei­ner Bär, des­sen Kas­ten­ster­ne in den nächs­ten Stun­den ihre höchs­te Stel­lung im Nor­den ein­neh­men wer­den. Rechts dane­ben schlän­gelt sich das Stern­bild Dra­che um den Klei­nen Wagen her­um. Auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te kön­nen auf­merk­sa­me Beob­ach­ter noch die schwa­chen Ster­ne des unschein­ba­ren Stern­bilds Giraf­fe ent­de­cken.
Unter­halb des Polar­sterns hat soeben der Kepheus sei­ne tiefs­te Stel­lung über dem Nord-Hori­zont über­schrit­ten. West­lich vom Kepheus ent­de­cken wir noch die Kas­sio­peia, das “Him­mels-W”, und im Nord­wes­ten den Per­seus. Im Nord­os­ten stei­gen lang­sam die Som­mer­stern­bil­der Schwan und Lei­er, mit den hel­len Ster­nen Deneb und Wega, nun lang­sam wie­der höher.

Im Osten

In mitt­le­rer Höhe im Osten steht der Bären­hü­ter, des­sen röt­li­cher Haupt­stern Ark­tur der auf­fäl­ligs­te Stern in die­ser Him­mels­re­gi­on ist. Unter­halb des Bären­hü­ters befin­den sich das Halb­rund des Stern­bilds Nörd­li­che Kro­ne und noch wei­ter in Rich­tung Hori­zont der Kopf der Schlan­ge, die vom mäch­ti­gen Schlan­gen­trä­ger getra­gen wird. Die Ster­ne des Schlan­gen­trä­gers befin­den sich aber noch zum größ­ten Teil unter dem Ost-Hori­zont. Links unter­halb des Stern­bilds Nörd­li­che Kro­ne fin­den wir den Her­ku­les. Dicht über dem Nord­ost-Hori­zont ent­de­cken wir auch den hel­len und weiß leuch­ten­den Haupt­stern Wega im Stern­bild Lei­er. Noch wei­ter höher steht der rau­ten­för­mi­ge Kopf des Dra­chens.
Rechts ober­halb vom Bären­hü­ter kann man in einer kla­ren mond­lo­sen Nacht das unschein­ba­re Stern­bild Haar der Bere­ni­ke, mit dem offe­nen Stern­hau­fen Melot­te 111, erken­nen. Unter­halb der Deich­sel des Gro­ßen Wagens sehen wir auch das eher unauf­fäl­li­ge Stern­bild der Jagd­hun­de.

Im Süden

Die Früh­lings­stern­bil­der haben nun end­lich den gesam­ten Süd­him­mel über­nom­men. Als ers­tes fällt über dem Süd­ost-Hori­zont der hel­le und weiß­lich leuch­ten­de Stern Spi­ka im Stern­bild Jung­frau auf. Der Ring­pla­net Saturn, der sich zur­zeit nord­west­lich von Spi­ka auf­hält, wird in der nächs­ten Stun­de den Meri­di­an über­schrei­ten. Das auf­fäl­ligs­te Stern­bild in die­sem Him­mel­ab­schnitt ist aber der Löwe, der soeben sei­nen höchs­ten Punkt über­schrit­ten hat. Ober­halb der Jung­frau und öst­lich vom Löwen ist das unschein­ba­re Stern­bild Haar der Bere­ni­ke erkenn­bar und noch wei­ter höher die unschein­ba­ren Jagd­hun­de.
Dicht über dem Süd­ho­ri­zont und unter­halb der Stern­bil­der Jung­frau und Löwe, erken­nen wir den Becher und west­lich davon das Stern­bild Rabe. Das eher unschein­ba­re Stern­bild Was­ser­schlan­ge schlän­gelt sich vom Süd­wes­ten aus­ge­hend in Rich­tung Süd­ost-Hori­zont her­ab.

Im Wes­ten

Im Wes­ten ste­hen noch eini­ge hel­le Ster­ne und Stern­bil­der des Win­ter­him­mels über dem Hori­zont. Zum einen sind das die Zwil­lin­ge, mit den bei­den Haupt­ster­nen Cas­tor und Pol­lux, die in der nächs­ten Stun­de den West-Hori­zont errei­chen wer­den. Rechts dane­ben berei­tet sich auch der Fuhr­mann, mit der hel­len und gelb­lich leuch­ten­den Kapel­la, zum Unter­gang vor. Auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te im Süd­wes­ten erkennt man noch Pro­kyon im Stern­bild Klei­ner Hund. Bei opti­ma­ler Hori­zont­sicht fällt noch Betei­geu­ze, der lin­ke Schul­ter­stern des Ori­on, und Alde­ba­ran im Stier auf. Im Nord­wes­ten sinkt auch der Per­seus lang­sam zum Hori­zont her­ab.
In mitt­le­rer Höhe im Süd­wes­ten erken­nen wir in einer mond­schein­lo­sen Nacht den Stern­hau­fen der Pra­e­se­pe, auch Krip­pe genannt, im unschein­ba­ren Stern­bild Krebs. Ober­halb vom Krebs steht der Kopf des mäch­ti­gen Löwen. In Zenit­nä­he kön­nen wir auch das Stern­bild Gro­ßer Bär beob­ach­ten. Zwi­schen Zwil­lin­ge, Fuhr­mann und Gro­ßer Bär befin­det sich noch die Ster­nen­ket­te des unschein­ba­ren Stern­bild Luchs.

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