Foto der partiellen Mondfinsternis vom 25. April

Am Abend des 25. April 2013 konn­te auf­grund des guten Wet­ters vie­ler­orts eine par­ti­el­le Mond­fins­ter­nis beob­ach­tet wer­den. Zum Höhe­punkt der Fins­ter­nis um 22:07 Uhr Som­mer­zeit wur­de gera­de ein­mal 1,5% der Mond­schei­be vom Kern­schat­ten der Erde getrof­fen. Lei­der ver­pass­te ich die maxi­ma­le Pha­se, da Wol­ken die Sicht, kurz nach dem Ein­tritt in den Kern­schat­ten, auf den Voll­mond ver­hin­der­ten. Wenigs­tens konn­te ich eini­ge Fotos vor Beginn auf den Kame­r­achip mei­ner Canon EOS 600D ban­nen. Als Objek­tiv ver­wen­de­te ich das Tam­ron 70–300 mm Tele.

Partielle Mondfinsternis am Abend des 25. April 2013

Par­ti­el­le Mond­fins­ter­nis am Abend des 25. April 2013

Zeit­gleich beob­ach­te­te ich durch mein 10x70 Fuji­non Fern­glas, das ich auf ein Sta­tiv mon­tiert hat­te. Mit den durch­zie­hen­den Wol­ken ergab sich ein fan­tas­ti­scher Anblick: Mit blo­ßem Auge war schon eine leich­te Ver­dunk­lung äußerst nörd­li­chen Teil der Mond­schei­be sicht­bar, was auf Fotos deut­lich aus­ge­präg­ter erscheint als visu­ell im Feld­ste­cher. Auch wirk­te unser Erd­tra­bant in sei­ner Hel­lig­keit etwas gedämpft, weil er sich zu dem Zeit­punkt bereits voll­stän­dig im Halb­schat­ten der Erde befand. In der Nähe stand auch der Pla­net Saturn, kurz vor sei­ner Oppo­si­ti­on, des­sen Ring­sys­tem im Fern­glas deut­lich aus­ge­dehnt erschien.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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