Mit dem Infrarotfilter auf der Lübbener Schlossinsel

Letz­tes Jahr hat­te ich in mei­nem Blog ers­te Infra­rot­auf­nah­men ver­öf­fent­licht, die mit einem Hoya R72 Infra­rot­fil­ter gewon­nen wur­den. Vor zwei Tagen gelan­gen mir wei­te­re Auf­nah­men, als ich am spä­ten Nach­mit­tag die Schlos­s­in­sel in Lüb­ben besuch­te. Das her­vor­ra­gen­de Wet­ter muss­te ein­fach aus­ge­nutzt wer­den. Lei­der sind dies­mal nicht all zu vie­le Bil­der ent­stan­den. Aber der kom­men­de Som­mer ist ja noch lang und hof­fent­lich auch son­nig.

Schlossinsel

Blick von der Schlos­s­in­sel auf das Lüb­bener Schloss

Eine Infra­rot­auf­nah­me konn­te ich lei­der nicht ver­wen­den: Vor mei­nem Besuch auf der Schlos­s­in­sel lich­te­te ich das Neu­haus in Stein­kir­chen ab. Bei der Bild­be­ar­bei­tung zeig­te sich dann, aus uner­find­li­chen Grün­den, eine Art ver­ti­ka­le Spie­ge­lung. Offen­bar ver­ur­sach­te das hei­ße Wet­ter mit dem Son­nen­stand, der ent­spre­chen­de Win­kel und Abstand zwi­schen Kame­ra und Motiv sowie die guten Reflek­ti­ons­ei­gen­schaft der Häu­ser­fas­sa­de für infra­ro­tes Licht die­sen eigen­tüm­li­chen Bild­fef­fekt.

Spreewaldidyll

Spree­wald­idyll mit Blick auf die Spree

Übri­gens hat­te ich bei dem zwei­ten Bild das Glück, dass die Ente wäh­rend der Belich­tung für 20 Sekun­den still hielt, so dass auch sie scharf abge­bil­det wur­de. Nor­ma­ler­wei­se sind beweg­te Moti­ve, auf­grund der lan­gen Belich­tungs­zeit, auf den Bil­dern nicht mehr sicht­bar. Der Effekt wird auch bei der Foto­gra­fie durch einen Grau­fil­ter aus­ge­nutzt, um Plät­ze zum Bei­spiel men­schen­leer zu bekom­men.

Bei bei­den Bil­dern wur­de die Canon EOS 600D mit dem Canon EF 28mm f/2.8 Objek­tiv ver­wen­det. Belich­tet wur­de 25 und 30 Sekun­den im RAW-For­mat bei Blen­de 5.6 und ISO-200.

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