Der Sternhimmel im Oktober 2020

Der Lauf des Mondes 

Am Abend des 1. Okto­ber steht der noch fast vol­le Mond im Stern­bild Wal­fisch und unmit­tel­bar west­lich des Roten Plan­ten. In der Nacht vom 2. auf den 3. Okto­ber hat sich der Mond wei­ter dem Mars im Stern­bild Fische ange­nä­hert. Zu Beginn der Mor­gen­däm­me­rung beträgt der Abstand der bei­den Him­mels­kör­per weni­ger als ein hal­bes Grad. In der Nacht vom 3. auf den 4. Okto­ber kommt es zu einer Bede­ckung des 4,4 mag hel­len Sterns Xi‑1 Ceti im Stern­bild Wal­fisch. Der Ein­tritt fin­det um 1:37 Uhr am hel­len Mond­rand und der Aus­tritt um 2:56 Uhr Som­mer­zeit statt. Am 4. des Monats fin­den wir den Mond im Stern­bild Wid­der und am 5. Okto­ber im so genann­ten Gol­de­nen Tor der Eklip­tik, zwi­schen den bei­den offe­nen Stern­hau­fen Hya­den und Ple­ja­den im Stier. Am Abend des 6. Okto­ber steht unser stil­ler Beglei­ter ober­halb der Hya­den und dem Haupt­stern Alde­ba­ran. Unser Erd­tra­bant wan­dert wei­ter in Rich­tung Osten und wird immer mehr ein Objekt für die zwei­te Nacht­hälf­te. In der Nacht vom 8. auf den 9. Okto­ber fin­den wir den Mond im west­li­chen Teil der Zwil­lin­ge. Am 10. Okto­ber wird schließ­lich das letz­te Vier­tel durch­lau­fen.
Am 11. Okto­ber geht der Mond erst gegen Mit­ter­nacht auf. Er befin­det sich im Stern­bild Krebs. Am 13. des Monats kön­nen wir ihn nörd­lich von Regu­lus im Löwen auf­spü­ren. Nur einen Mor­gen spä­ter steht die schma­le abneh­men­de Mond­si­chel nur 4 Grad nord­öst­lich des Mor­gen­stern Venus. Am Mor­gen des 15. Okto­ber kön­nen wir die Mond­si­chel zum letz­ten Mal im Osten auf­ge­hen sehen, bis am 16. Okto­ber die Neu­mond­pha­se durch­lau­fen wird.
Auf­grund der fla­chen Eklip­tik­la­ge am Abend­him­mel müs­sen wir uns noch bis zum 18. Okto­ber gedul­den, bis wir die dün­ne, zuneh­men­den Mond­si­chel wie­der über dem west­li­chen Hori­zont in der Abend­däm­me­rung ent­de­cken kön­nen. Der Mond wan­dert an den Fol­ge­aben­den wei­ter in Rich­tung Osten und wird immer bes­ser am Abend sicht­bar. Am Abend des 21. Okto­ber befin­det er sich nahe der Spit­ze des Aste­ris­mus der die Tee­kan­ne im Stern­bild Schüt­ze bil­det. An die­sem Abend wird der 2,8 mag hel­le Stern Gam­ma Sagit­ta­rii gegen 20:33 Uhr Som­mer­zeit vom dunk­len Mond­rand bedeckt. Das Ende der Bede­ckung ist nicht beob­acht­bar, weil der Mond zu die­sem Zeit­punkt bereits unter­ge­gan­gen ist. Am 22. Okto­ber steht der Mond nur 3 Grad unter­halb des Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter. Zusam­men mit Jupi­ter und Saturn bil­det der Mond ein recht­wink­li­ges Drei­eck. Und nur einen Abend spä­ter fin­den wir den abneh­men­den Halb­mond (letz­tes Vier­tel) öst­lich des Pla­ne­ten­du­os im Stern­bild Stein­bock. In den Fol­ge­näch­ten wan­dert unser stil­le Beglei­ter durch Gebie­te am Him­mel, die nur schwa­che Ster­ne ent­hal­ten. Am 25. des Monats fin­den wir den zuneh­men­den Mond im Was­ser­mann und am 28. Okto­ber im Grenz­ge­biet der Stern­bil­der Fische und Wal­fisch. Am 29. Okto­ber wan­dert der nun fast vol­le Mond nur 3 ½ Grad süd­lich an Mars vor­bei. Am letz­ten Abend im Okto­ber wird dann schließ­lich aber­mals die Voll­mond­pha­se im Stern­bild Wid­der durch­lau­fen, ein so genann­ter „Blue Moon“ fin­det statt.

Die Planeten

Der flin­ke Pla­net Mer­kur steht am 1. Okto­ber 2020, mit 25°49′ Abstand, in sei­ner größ­ten öst­li­chen Elon­ga­ti­on von der Son­ne. Auf­grund der fla­chen Eklip­tik­la­ge am Abend­him­mel kann man ihn von unse­ren Brei­ten aus lei­der nicht in der Abend­däm­me­rung auf­spü­ren. Am 14. des Monats wird der Pla­net wie­der sta­tio­när und nähert sich danach schnell der Son­ne an, so dass er bereits am 25. Okto­ber in unte­rer Kon­junk­ti­on mit ihr steht.

Unser Schwes­ter­pla­net Venus ist wei­ter­hin Mor­gen­stern und kann am 3. Okto­ber nur 5 Bogen­mi­nu­ten süd­lich von Regu­lus im Löwen auf­ge­fun­den wer­den. Am 22. des Monats wech­selt der Mor­gen­stern in das Stern­bild Jung­frau. Die Auf­gän­ge der Venus ver­spä­ten sich im Lau­fe des Okto­bers von anfangs 3:15 Uhr Som­mer­zeit auf 3:37 Uhr Win­ter­zeit. Auch ihre Höhe über dem öst­li­chen Hori­zont geht wie­der zurück. Zu Beginn der bür­ger­li­chen Däm­me­rung steht sie am 1. noch 30 Grad hoch und am 31. nur noch 24 Grad hoch über dem Hori­zont. Ihre Hel­lig­keit schrumpft auf ‑4,0 mag zum Monats­en­de. Im Tele­skop erkennt man, dass der Beleuch­tungs­grad im Lau­fe des Monats zunimmt und der Durch­mes­ser des Pla­ne­ten­scheib­chens wei­ter abnimmt. Am 1. Okto­ber ist der Mor­gen­stern 72 % beleuch­tet und 15,5 Bogen­se­kun­den groß. Am 31. Okto­ber beträgt ihr Beleuch­tungs­grad bereits 81 % und ihr schein­ba­rer Durch­mes­ser nur noch 13,2 Bogen­se­kun­den. Am 14. steht die abneh­men­de Mond­si­chel nur 4 Grad öst­lich der Venus. Schließ­lich durch­läuft der Mor­gen­stern am 30. Okto­ber das Peri­hel ihrer Bahn und befin­det sich dann 107,4 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von unse­rem Zen­tral­ge­stirn entfernt.

Unser Nach­bar­pla­net Mars domi­niert mit sei­ner Hel­lig­keit von ‑2,7 mag den Nacht­him­mel und erreicht am 14. Okto­ber 2020 sei­ne Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Nun ist der Rote Pla­net am bes­ten und die gesam­te Nacht über im Stern­bild Fische zu sehen und über­trifft den Rie­sen­pla­ne­ten Jupi­ter am Abend­him­mel sogar an Hel­lig­keit. Aller­dings wird die gerings­te Ent­fer­nung zur Erde bereits am 6. Okto­ber durch­lau­fen. Mars steht dann nur 62,1 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von unse­rem Hei­mat­pla­ne­ten ent­fernt. Auf­grund sei­ner güns­ti­gen Posi­ti­on auf der Eklip­tik, im Ver­gleich zu sei­ner letz­ten Oppo­si­ti­on vor zwei Jah­ren, erreicht er eine Höhe von 45 Grad zum Zeit­punkt sei­nes Meri­diandurch­gangs. So sind bei guten See­in­gbe­din­gun­gen zahl­rei­che Details auf sei­ner Ober­flä­che wahr­nehm­bar, so zum Bei­spiel die nörd­li­che Pol­kap­pe sowie dunk­le und hel­le Albe­do­struk­tu­ren. Sein schein­ba­rer Durch­mes­ser erreicht zum Oppo­si­ti­ons­zeit­punkt respek­ta­ble 22,6 Bogen­se­kun­den. Gegen­über der letz­ten Oppo­si­ti­on im Jahr 2018 befin­det Mars aber fast 5 Mil­lio­nen Kilo­me­ter wei­ter ent­fernt. Bis zum Monats­en­de sinkt die Hel­lig­keit auf ‑2,2 mag. Am Tag der Oppo­si­ti­on geht der Rote Pla­net um 18:20 Uhr im Osten auf, steht um 0:55 Uhr im Meri­di­an und sinkt dann um 7:26 Uhr Som­mer­zeit wie­der unter die west­li­che Hori­zont­li­nie. Am 3. Okto­ber zieht der fast vol­le Mond in nur 1,1 Grad Abstand an Mars vor­bei. Am 29. Okto­ber begeg­net der Mond aber­mals den Mars, dies­mal in einer Ent­fer­nung von 3 ½ Grad.

Der Rie­sen­pla­net Jupi­ter zieht wei­ter recht­läu­fig durch den Schüt­zen und nähert sich wei­ter dem Ring­pla­ne­ten Saturn an, den er aber erst im Dezem­ber erreicht, bei einer sehr engen Kon­junk­ti­on von nur 6 Bogen­mi­nu­ten. Jupi­ter ver­kürzt sei­ne Sicht­bar­keit am Abend­him­mel deut­lich und geht zu Beginn des Monats um 23:34 Uhr Som­mer­zeit unter. Ende Okto­ber erfolgt sein Unter­gang bereits um 20:52 Uhr Win­ter­zeit. Auch sei­ne schein­ba­re Hel­lig­keit geht im Okto­ber wei­ter zurück von anfangs ‑2,3 auf ‑2,1 mag. Damit ist er Ende Okto­ber immer noch um 0,1 mag schwä­cher als der Mars. Auch sein schein­ba­rer Äqua­tor­durch­mes­ser schrumpft von anfangs 40,5 auf nur noch 37 Bogen­se­kun­den. Am Abend des 22. Okto­ber steht der Halb­mond knapp 3 Grad süd­lich von Jupi­ter und bil­det mit dem Saturn, knapp 6 Grad wei­ter öst­lich, ein hüb­sches recht­wink­li­ges Drei­eck am Himmel.

Der 0,5 mag hel­le Saturn bewegt sich eben­falls recht­läu­fig durch den Schüt­zen und ist wie Jupi­ter ein Objekt für den Abend­him­mel. Er steht aber 6 Grad wei­ter öst­lich wie der Rie­sen­pla­net. Sei­ne Unter­gangs­zei­ten ver­frü­hen sich von 00:18 Uhr Uhr Som­mer­zeit auf 21:20 Uhr Win­ter­zeit. Sein schein­ba­rer Äqua­tor­durch­mes­ser geht wei­ter zurück und beträgt Ende Okto­ber 16,3 Bogensekunden.

Ura­nus kommt am letz­ten Tag im Okto­ber im Stern­bild Wid­der in Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Mit einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 5,7 mag, kann Pla­net unter einem dunk­len Land­him­mel auch schon mit blo­ßem Auge gefun­den wer­den. Er befin­det sich dabei rund 10 Grad süd­lich von Alpha und Beta Ari­e­tis. Im Fern­rohr ist aller­dings nur ein 3,8 Bogen­se­kun­den gro­ßes blau­grü­nes Scheib­chen sicht­bar, das kei­ner­lei Ein­zel­hei­ten zeigt. Zur Oppo­si­ti­on befin­det sich der Pla­net 2.959 Mil­lio­nen Kilo­me­ter von der Son­ne ent­fernt. Am 1. Okto­ber geht Ura­nus um 19:31 Uhr Som­mer­zeit im Osten auf und steht um 2:54 Uhr Som­mer­zeit in sei­ner größ­ten Höhe im Süden. Am 31. Okto­ber, am Tag der Oppo­si­ti­on, geht er bereits um 16:31 Uhr Win­ter­zeit auf und erreicht um 23:52 Uhr den Meri­di­an. Sein Unter­gang erfolgt an die­sem Tag um 7:08 Uhr.

Der äuße­re Pla­net unse­res Son­nen­sys­tems Nep­tun wan­dert rück­läu­fig durch den Was­ser­mann. Er ist zu Beginn des Monats noch ein ein Objekt für die gesam­te Nacht, ver­la­gert sei­ne Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten aber zuneh­mend in die Abend­stun­den. Am 1. des Monats steht Nep­tun um 23:41 Uhr Som­mer­zeit mit­tel­hoch im Süden. Ende Okto­ber erreicht er bereits um 20:41 Uhr Win­ter­zeit den Meri­di­an und kann dann nur noch bis kurz nach Mit­ter­nacht auf­ge­fun­den wer­den. Mit einer einer schein­ba­ren Hel­lig­keit von 7,8 mag, kann Nep­tun nur in Fern­glä­sern und Tele­sko­pen beob­ach­tet wer­den. Auch in gro­ßen Tele­sko­pen ist nur ein 2,3 Bogen­se­kun­den gro­ßes bläu­li­ches Scheib­chen wahr­nehm­bar. Als Auf­such­hil­fe für den fer­nen Pla­ne­ten kann der 4,2 mag hel­le Stern Phi Aqua­rii die­nen. Nep­tun steht ca. 1 ½ Grad öst­lich die­ses Sterns.

Der Zwerg­pla­net (134340) Plu­to kommt am 4. Okto­ber im Stern­bild Schüt­ze zum Still­stand und been­det sei­ne dies­jäh­ri­ge Oppo­si­ti­ons­pe­ri­ode. Er wird wie­der recht­läu­fig. Sei­ne Unter­gän­ge ver­frü­hen sich von anfangs 23:54 Uhr Som­mer­zeit auf 20:57 Uhr Win­ter­zeit. Somit muss man den Zwerg­pla­ne­ten zum Ende des Monats hin end­gül­tig von der Beob­ach­tungs­lis­te strei­chen. Mit einer Hel­lig­keit von 14,3 mag, ist der Zwerg­pla­net nur ein Objekt für grö­ße­re Teleskope.

Helle Kometen und Planetoiden

Der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 88P/Howell stand bereits am 26. Sep­tem­ber im Peri­hel und kann dann ab Mit­te Okto­ber im Stern­bild Schüt­ze tief am Abend­him­mel auf­ge­fun­den wer­den. Zum Ende der astro­no­mi­schen Däm­me­rung erreicht er nur eine Höhe von 10 Grad über dem süd­west­li­chen Hori­zont. Die Hel­lig­keit des Kome­ten sinkt nur lang­sam und soll­te den gan­zen Monat um 9,5 Grö­ßen­klas­sen betra­gen. Damit ist How­ell ein Objekt für klei­ne Tele­sko­pe. Im Lau­fe des Okto­bers wan­dert der Schweif­stern vom Stern­bild Skor­pi­on kom­mend wei­ter in den süd­li­chen Bereich des Schlan­gen­trä­gers in den Schützen.

Der erst am 27. Juni 2020 ent­deck­te Komet C/2020 M3 (ATLAS) kann Anfang Okto­ber tief am Mor­gen­him­mel im Stern­bild Eri­da­nus auf­ge­fun­den wer­den. Der Komet ist momen­tan hel­ler als erwar­tet und soll­te mit einer Hel­lig­keit um 10 Grö­ßen­klas­sen schon in klei­ne­ren bis mitt­le­ren Tele­sko­pen beob­acht­bar sein. Im Lau­fe des Monats wan­dert der Schweif­stern schnell in Rich­tung Nor­den durch das Stern­bild Hase und befin­det sich dann Ende Okto­ber gut sicht­bar im Stern­bild des Ori­on, in der Nähe von Rigel (Beta Orio­nis). Im Novem­ber und Dezem­ber kann der Komet dann schließ­lich mit 9 Grö­ßen­klas­sen Hel­lig­keit schon in licht­star­ken Fern­glä­sern und klei­nen Tele­sko­pen gefun­den werden.

Der erst am 2. August 2020 ent­deck­te Komet C/2020 P1 (NEOWISE) erreicht am 20. Okto­ber 2020 das Peri­hel und kann dann Ende Okto­ber im Stern­bild Jung­frau mit rund 8 mag Hel­lig­keit in Fern­glä­sern und Tele­sko­pen auf­ge­sucht wer­den. Der Komet besitzt nur eine sehr gerin­ge Elon­ga­ti­on zur Son­ne und steht dem­zu­fol­ge sehr nied­rig über dem öst­li­chen Hori­zont am Mor­gen­him­mel. Die Hori­zont­hö­he beträgt zu Beginn der astro­no­mi­schen Däm­me­rung gera­de ein­mal 10 Grad. Die schein­ba­re Hel­lig­keit des Schweif­sterns nimmt inner­halb weni­ger Tage sehr schnell ab, so dass er schon im Novem­ber außer Sicht gera­ten wird. Auf­grund sei­ner Bahn- und Akti­vi­täts­pa­ra­me­ter kann es mög­lich sein, dass sich NEOWISE schon vor dem Peri­hel auflöst.

Der Zwerg­pla­net (1) Ceres zieht durch den Süd­li­chen Fisch und wech­selt am 15. des Monats in den Was­ser­mann. Ihre Hel­lig­keit nimmt wei­ter ab von anfangs 8,2 auf 8,7 mag. Damit ist sie unter guten Bedin­gun­gen bereist in Fern­glä­sern auf­find­bar. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten von Ceres ver­frü­hen sich von anfangs 22:49 Uhr Som­mer­zeit auf 19:46 Uhr Winterzeit.

(4) Ves­ta wan­dert recht­läu­fig durch den Löwen und ist ein Objekt für den Mor­gen­him­mel. Sie zieht am 22. des Monats in nur 2 1/3 Grad Abstand nörd­lich am Haupt­stern Regu­lus im Löwen vor­bei. Ihre Hel­lig­keit steigt nur leicht von anfangs 8,3 auf 8,2 mag. Damit ist der Aste­ro­id eben­falls schon in Fern­glä­sern auf­find­bar. Am 1. Okto­ber geht der Aste­ro­id um 2:30 Uhr Som­mer­zeit auf. Am 31. Okto­ber erfolgt ihr Auf­gang bereits um 0:38 Uhr Win­ter­zeit. Am 1. Okto­ber kann Ves­ta in der Nähe von 8 Leo (5,7 mag) auf­ge­fun­den wer­den. Ihr gegen­sei­ti­ger Abstand beträgt an die­sem Tag nur 8,5 Bogen­mi­nu­ten. Am Mor­gen des 26. Okto­ber kann Ves­ta nur 3 Bogen­mi­nu­ten von 37 Leo (5,4 mag) auf­ge­fun­den werden.

(8) Flo­ra wan­dert rück­läu­fig durch das Stern­bild Wal­fisch und stei­gert ihre Hel­lig­keit von anfangs 8,6 auf 8,0 mag. Damit ist sie schon sehr leicht in licht­star­ken Fern­glä­sern beob­acht­bar. Anfang Novem­ber steht der Aste­ro­id schließ­lich in Oppo­si­ti­on zur Son­ne. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten des Aste­ro­iden ver­frü­hen sich von anfangs 3:27 Uhr Som­mer­zeit auf 0:10 Uhr Win­ter­zeit. In die­sem Monat begeg­net der Flo­ra drei hel­len Ster­nen, die als Auf­such­hil­fe die­nen kön­nen. Am 2. Okto­ber zieht Flo­ra in nur 4,5 Bogen­mi­nu­ten Abstand am 6,2 mag hel­len Stern SAO 110915 vor­bei. Am 13. Okto­ber kann sie in der Nähe von SAO 110865 (6,1 mag) auf­ge­fun­den wer­den. Der gegen­sei­ti­ge Abstand beträgt nur 6,5 Bogen­mi­nu­ten. Am 30. Okto­ber steht Flo­ra in der Nähe des 3,5 mag hel­len Sterns Gam­ma Ceti. Der gegen­sei­ti­ge Abstand beträgt dann nur 2 Bogenminuten.

Der Aste­ro­id mit der Num­mer (11) Par­then­ope erreicht am 23. Okto­ber 2020 in den Fischen die Oppo­si­ti­on zur Son­ne und wird 9,3 mag hell. Zu Beginn des Monats, im Stern­bild Wal­fisch, beträgt ihre Hel­lig­keit noch 9,8 mag und Ende Okto­ber bereits wie­der 9,5 mag. Die Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten des Aste­ro­iden ver­frü­hen sich von anfangs 2:48 Uhr Som­mer­zeit auf 23:24 Uhr Winterzeit.

(15) Euno­mia ist am Mor­gen­him­mel sicht­bar und wird am 24. Okto­ber wie­der hel­ler als 10 mag. Sie kann im Stern­bild Krebs auf­ge­fun­den wer­den. Am 1. Okto­ber geht Euno­mia um 23:52 Uhr Som­mer­zeit im Osten auf. Am 31. Okto­ber über­schrei­tet sie win­ter­zeit­be­dingt bereits zwei Stun­den frü­her die öst­li­che Horizontlinie.

(68) Leto kann zunächst noch im Wal­fisch beob­ach­tet wer­den, wech­selt ab 16. Okto­ber in die Fische. Zu Beginn des Monats ist der Aste­ro­id noch 9,6 mag hell und wird schließ­lich am 18. Okto­ber wie­der schwä­cher als 10 mag. Anfang Okto­ber steht Leto um 1:04 Uhr Som­mer­zeit im Süden. Am 31. Okto­ber erreicht der Aste­ro­id bereits um 21:39 Uhr Win­ter­zeit den Meridian.

Der Aste­ro­id (471) Papa­ge­na wech­selt am 9. Okto­ber vom Stern­bild Eri­da­nus kom­mend in den Wal­fisch. Am 26. Okto­ber 2020 steht Papa­ge­na der Son­ne genau gegen­über und erreicht eine Hel­lig­keit von 9,5 mag. Zu Beginn des Monats beträgt die Hel­lig­keit noch 9,9 Grö­ßen­klas­sen. Ihre Kul­mi­na­ti­ons­zei­ten ver­frü­hen sich von anfangs 3:14 Uhr Som­mer­zeit auf 23:54 Uhr Winterzeit.

Meteorströme

Zwi­schen dem 6. und 10. Okto­ber sind die Dra­co­n­i­den (auch Gia­co­bi­ni­den bzw. Okto­ber-Dra­co­n­i­den genannt) aktiv, des­sen zir­kum­po­la­rer Radi­ant sich etwa 3 Grad öst­lich von Del­ta Dra­co­nis befin­det. Sie gehen auf den Kome­ten 21P/­Gia­co­bi­ni-Zin­ner zurück, der eine Umlauf­zeit von 6,5 Jah­ren besitzt. In die­sem Jahr wird das Maxi­mum vor­aus­sicht­lich am Mor­gen des 9. Okto­ber statt­fin­den. Die Meteor­häu­fig­keit schwankt recht stark von Jahr zu Jahr. Im Schnitt sind aber alle 13 Jah­re mit erhöh­ten Fall­ra­ten zu rech­nen. So konn­te im Jahr 1933 unge­fähr 400 Meteo­re pro Minu­te (!) beob­ach­tet wer­den. Im Jahr 2011 wur­den inner­halb von einer Stun­de rund 300 Meteo­re regis­triert. Auch 2012 und 2018 gab es eine erhöh­te Akti­vi­tät, die auf den Peri­hel­durch­gang des Kome­ten zurück­zu­füh­ren war. In die­sem Jahr ist mit kei­ner erhöh­ten Akti­vi­tät zu rech­nen. Der abneh­men­de Mond geht kurz nach 21 Uhr auf und wird die Beob­ach­tung des Mete­or­stroms stö­ren. Am Abend steht der Radi­ant aber am höchs­ten und lie­fert dann auch die meis­ten sicht­ba­ren Stern­schnup­pen. Bei den Dra­co­n­i­den han­delt es sich um extrem lang­sa­me Stern­schnup­pen mit einer Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit von 21 km/s, so dass sie sich gut von spo­ra­di­schen Meteo­ren unterscheiden.

Zwi­schen dem 10. bis 18. Okto­ber sind die Del­ta-Auri­gi­den sicht­bar, die nur eine schwa­che Akti­vi­tät zei­gen und des­sen Radi­ant sich im nörd­li­chen Teil des Stern­bilds Fuhr­mann befin­det. In der Nacht vom 10. auf den 11. Okto­ber ist mit einer erhöh­ten Akti­vi­tät zu rech­nen, wobei dann maxi­mal nur zwei Stern­schnup­pen pro Stun­de sicht­bar sind. Die­se zei­gen, mit einer Ein­tritts­ge­schwin­dig­keit von 64 km/s, sehr schnel­le Meteo­re am Him­mel. Lan­ge Jah­re wur­den die Del­ta-Auri­gi­den und die Sep­tem­ber-Per­sei­den als ein Mete­or­strom betrach­tet. Dann kris­tal­li­sier­te sich aber her­aus, dass es sich in Wahr­heit um zwei Teil­strö­me han­delt. Ein Ursprungs­kör­per der Del­ta-Auri­gi­den ist nicht bekannt.

Vom 2. Okto­ber bis 7. Novem­ber sind die Orio­ni­den aktiv. Das brei­te Akti­vi­täts­ma­xi­mum, mit einer stünd­li­chen Zeni­tra­te von 15 bis 30 Meteo­ren pro Stun­de, fin­det in der Nacht vom 20. auf den 21. Okto­ber zwi­schen Mit­ter­nacht und 5 Uhr mor­gens statt. Auch die­ser Mete­or­strom ist in sei­ner Fre­quenz varia­bel und zeigt 2 Tage um das Akti­vi­täts­ma­xi­mum ver­mehr­te Stern­schnup­pen­ra­ten. Im Jahr 2007 wur­den mehr als 45 und 2008 bis zu 70 Stern­schnup­pen regis­triert. Der Radi­ant befin­det sich rund 10 Grad nord­öst­lich von Betei­geu­ze im Ori­on und steht zu Beginn der Mor­gen­däm­me­rung etwa 50 Grad hoch über dem Hori­zont. Der zuneh­men­de Mond wird die Beob­ach­tung die­ses Mete­or­stroms nicht stö­ren, weil er bereits kurz nach Ein­bruch der Dun­kel­heit unter­ge­hen wird. Bei den Orio­ni­den han­delt es sich um schnel­le Stern­schnup­pen, die mit einer Geschwin­dig­keit von 66 km/s in die Erd­at­mo­sphä­re ein­drin­gen und oft lan­ge Nach­leucht­spu­ren hin­ter­las­sen. Mit­un­ter sind auch hel­le Feu­er­ku­geln dabei. Sie gehen auf den berühm­ten Kome­ten 1P/Halley zurück.

Ein noch rela­tiv unbe­kann­ter Strom stel­len die Leo-Mino­ri­den dar, des­sen Radi­ant sich bei RA 162° und Dec +37° befin­det. Ihr Akti­vi­täts­zeit­raum liegt zwi­schen dem 19. bis 27. Okto­ber, mit einem nur gerin­gen Maxi­mum am 24. Okto­ber. Zu die­sem Zeit­punkt sind wahr­schein­lich nicht mehr als 2 Meteo­re sicht­bar, die eine Geschwin­dig­keit von 62 Kilo­me­ter pro Sekun­de besit­zen und dem­nach am Him­mel recht schnell sind. Der Ursprungs­kör­per die­ses Stroms ist wahr­schein­lich der Komet C/1739 K1 (Zanot­ti).

Die Nörd­li­chen und Süd­li­chen Tau­ri­den kön­nen von Sep­tem­ber bis in den Dezem­ber hin­ein beob­ach­tet wer­den. Die Akti­vi­tät der Süd­li­chen Tau­ri­den beginnt schon am 10. Sep­tem­ber und endet um den 20. Novem­ber. Das Maxi­mum der Süd­li­chen Tau­ri­den ist um den 10. Okto­ber zu erwar­ten. Die Nörd­li­chen Tau­ri­den sind zwi­schen dem 20. Okto­ber und 10. Dezem­ber aktiv, mit einem Maxi­mum am 12. Novem­ber. Zum Maxi­mums­zeit­punkt sind bei bei­den Teil­strö­men rund 5 Meteo­re pro Stun­de sicht­bar, die mit Geschwin­dig­kei­ten von 30 km/s in die Erd­at­mo­sphä­re ein­drin­gen. Sie zei­gen dem­nach recht lang­sa­me Meteo­re. Mit­un­ter sind auch hel­le Feu­er­ku­geln zu beob­ach­ten. Der Mut­ter­kör­per des Tau­ri­den­stroms ist der kurz­pe­ri­odi­sche Komet 2P/Encke.

Der abendliche Fixsternhimmel

Der Stern­him­mel am 15. Sep­tem­ber 2020 um 23:00 Uhr MESZ

Im Norden

Das Stern­bild Gro­ßer Bär, mit der ein­präg­sa­men Figur des Gro­ßen Wagens, hat zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit soeben die unte­re Kul­mi­na­ti­on über dem Nord­ho­ri­zont erreicht. Ver­län­gern wir die hin­te­ren Kas­ten­ster­ne des Wagens um das Fünf­fa­che, fin­den wir auch den Polar­stern und damit exakt die Nord­rich­tung. Der Polar­stern gehört zum Stern­bild Klei­ner Bär, des­sen Kas­ten nun eben­falls lang­sam in Rich­tung Nord­ho­ri­zont hin­ab­stei­gen wird, bis auch er die nied­rigs­te Stel­lung im Nor­den erreicht hat. Momen­tan befin­det sich die­ser aber noch auf 7 Uhr Posi­ti­on. West­lich vom Klei­nen Bären gele­gen ent­de­cken wir noch das Stern­bild des Dra­chen, mit sei­nem auf­fäl­li­gen rau­ten­för­mi­gen Kopf und ober­halb davon den Kepheus, der gera­de die Zenitre­gi­on über­schrit­ten hat. Öst­lich des Kepheus steht das W‑förmige Stern­bild der Kas­sio­peia in sehr guter Beob­ach­tungs­hö­he. Das Himmels‑W wird in der nächs­ten Stun­de den Zenit errei­chen. Senk­recht dar­un­ter im Nord­os­ten fin­den wird den Per­seus und noch wei­ter dar­un­ter den Fuhr­mann, mit der hel­len Kapel­la. Direkt über dem Nord­ost­ho­ri­zont sind soeben die Zwil­lin­ge auf­ge­gan­gen und kün­den schon vom nahen­den Win­ter. Öst­lich die­ser drei Stern­bil­der befin­den sich die unschein­ba­ren Stern­bil­der Giraf­fe und Luchs. Die­se bestehen aber nur aus sehr schwa­chen Ster­nen. Bei guter Hori­zont­sicht und nied­rig im Nord­wes­ten erken­nen wir die Nörd­li­che Kro­ne und noch den nörd­lichs­ten Teil des Stern­bilds Bärenhüter.

Im Osten

Bli­cken wir in Rich­tung Osten, kön­nen wir schon die ers­ten Stern­bil­der des nahen­den Win­ters beob­ach­ten. Genau im Osten steht der rot leuch­ten­de Alde­ba­ran, der Haupt­stern des Stiers, mit dem offe­nen Stern­hau­fen der Hya­den. In die­sem Stern­bild ent­de­cken wir auch die Ple­ja­den, auch Sie­ben­ge­stirn genannt. Es ist ein wei­te­rer offe­ner Stern­hau­fen, der sich unge­fähr in mitt­le­rer Höhe über dem Hori­zont befin­det und in dem wir 6 bis 8 Ster­ne mit blo­ßem Auge erken­nen kön­nen. Unter­halb des Stiers gehen soeben die nörd­li­chen Aus­läu­fer des Win­ter­stern­bilds Ori­on auf. Direkt im Nord­os­ten erken­nen wir bei guter Hori­zont­sicht das Stern­bild der Zwil­lin­ge. Die Zwil­lin­ge bestehen aus zwei Ket­ten von Ster­nen, an deren öst­li­chen Enden sich die bei­den hel­len Haupt­ster­ne Kas­tor und Pol­lux befin­den. Ober­halb der Zwil­lin­ge steht noch der Fuhr­mann, mit der gelb­lich leuch­ten­den Kapel­la. Dar­über befin­det sich der Per­seus, der sich inmit­ten schö­ner Ster­nen­fel­der zwi­schen Andro­me­da und Fuhr­mann auf­hält. In die­sem Stern­bild befin­det sich auch der berühm­te Dop­pel­stern­hau­fen h und Chi Persei, der schon leicht mit blo­ßem Auge erkannt wer­den kann und der im Fern­glas einen beein­dru­cken­den Anblick bie­tet. Bli­cken wir in Rich­tung Zenit, ent­de­cken wir das „Himmels‑W“, die Kas­sio­peia. Auf der ande­ren Sei­te des Ost­punk­tes befin­det sich das Stern­bild Andro­me­da. Unter­halb der Andro­me­da sehen wir das Nörd­li­che Drei­eck, den Wid­der und ein Teil der Fische, indem sich zur Zeit unüber­seh­bar unser Nach­bar­pla­net Mars befin­det. Dar­un­ter schließt sich auch der Wal­fisch an. Noch wei­ter in Rich­tung Hori­zont sind schon die ers­ten Ster­ne des Flus­ses Eri­da­nus über dem Hori­zont erschienen.

Im Süden

Der gesam­te süd­li­che Abschnitt unse­res Him­mels wird nun kom­plett vom mäch­ti­gen Pega­sus domi­niert. Der lin­ke obe­re Kas­tens­tern des Pega­sus­qua­drats gehört aber nicht mehr zu die­sem Stern­bild. Denn direkt dane­ben schließt sich das Stern­bild Andro­me­da an. In einer dunk­len und mond­schein­lo­sen Nacht soll­te ober­halb der Ster­nen­ket­te der Andro­me­da auch ein läng­li­cher Nebel­fleck erkenn­bar sein. Hier­bei han­delt es sich um das am wei­tes­ten ent­fern­te Objekt, das man noch mit unbe­waff­ne­ten Auge erken­nen kann: Die Andro­me­da­ga­la­xie in 2,5 Mil­lio­nen Licht­jah­ren Ent­fer­nung. Es ist die nächst grö­ße­rer Nach­bar­ga­la­xie und eine Schwes­ter unse­res eige­nen Milch­stra­ßen­sys­tems. Mit Fern­glas und Tele­skop, bei nied­ri­ger Ver­grö­ße­run­gen, ergibt sich ein fan­tas­ti­scher Anblick. Unter­halb der Andro­me­da befin­den sich die eher unschein­ba­ren Stern­bil­der Drei­eck und Wid­der, die wei­ter west­lich von den Fischen begrenzt wer­den. Ein Teil die­ses Stern­bilds, der den ring­för­mi­gen Aste­ris­mus des Cir­clets bil­det, hat soeben die höchs­te Stel­lung im Süden erreicht. Die Fische ent­hal­ten aber nur sehr schwa­che Ster­ne und sind zur Zeit Gast­ge­ber des roten Pla­ne­ten Mars. Mars steht in die­sem Monat in Oppo­si­ti­on zur Son­ne und ist zu unse­rer Stan­dard­be­ob­ach­tungs­zeit das mit Abstand hells­te Objekt am Him­mel. Unter­halb der Fische ent­de­cken wir noch den Wal­fisch und west­lich davon, das eher unschein­ba­re Stern­bild des Was­ser­manns. Bei guter Hori­zont­sicht soll­te Fomal­haut, der hel­le Haupt­stern des Süd­li­chen Fisches, noch nied­rig über dem Hori­zont erkenn­bar sein, der vor kur­zem den Meri­di­an über­schrit­ten hat. Nied­rig im Süd­wes­ten steht noch das unschein­ba­re Stern­bild des Steinbocks.

Im Westen

So lang­sam aber sicher müs­sen wir uns von den letz­ten Som­mer­stern­bil­der ver­ab­schie­den. Genau in mitt­le­rer Höhe im Wes­ten steht das Som­mer­drei­eck, das aus den hel­len Ster­nen Deneb im Schwan, Wega in der Lei­er und Alta­ir im Adler gebil­det wird. Deneb befin­det sich dabei von allen drei Ster­nen noch am höchs­ten über dem west­li­chen Hori­zont. Ober­halb des Adlers erken­nen wir nach­ein­an­der die deut­lich klei­ne­ren und des­halb eher unauf­fäl­li­gen Stern­bil­der Fül­len, Del­phin, Pfeil und Füchs­chen. Die hel­le Som­mer­milch­stra­ße ver­läuft von der Spit­ze des Som­mer­drei­eck aus gese­hen senk­recht in Rich­tung West­ho­ri­zont her­ab. In Rich­tung Zenit erken­nen wir die unschein­ba­re Eidech­se sowie das Stern­bild Kepheus. Eben­falls hoch im Nord­wes­ten steht der mäch­ti­ge Dra­che, der jetzt im Lau­fe der Nacht immer wei­ter in Rich­tung Nord­west­ho­ri­zont hin­ab­stei­gen wird. Unter­halb sei­nes auf­fäl­li­gen rau­ten­för­mi­gen Kop­fes, befin­det sich das Stern­bild Her­ku­les und noch wei­ter in Rich­tung Hori­zont gele­gen und kurz vor ihrem Unter­gang, das Halb­rund der Nörd­li­chen Krone.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Stern­him­mel gibt es auf der Sei­te Stern­him­mel.

Andreas

Andreas Schnabel war bis zum Ende der Astronomie-Zeitschrift "Abenteuer Astronomie" im Jahr 2018 als Kolumnist tätig und schrieb dort über die aktuell sichtbaren Kometen. Neben Astronomie, betreibt der Autor des Blogs auch Fotografie und zeige diese Bilder u.a. auf Flickr.

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